Bütthard

Neue Wählergemeinschaft „WIR“ gegründet

Den Vorstand der neuen Wählergemeinschaft „Wir für Bütthard“ bilden (rechts) Vorsitzender Daniel Staffen-Quandt, dessen Stellvertreter Benedikt Endres (links), Kassiererin Johanna Kister (Zweite von links) und Schriftführerin Katrin Fietz. Foto: Daniel Staffen-Quandt

Mit Blick auf die Kommunalwahlen am 15. März 2020 hat sich in der Marktgemeinde Bütthard eine neue Wählergemeinschaft gegründet. „Wir für Bütthard“ – kurz: WIR – versteht sich als „neue Liste für alle Ortsteile“ und will bei der Gemeinderatswahl erstmals mit einer Kandidatenliste antreten, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir wollen den Wählerinnen und Wählern eine Alternative zu den bisherigen Listen anbieten – und mit Inhalten um deren Stimmen werben“, sagt WIR-Vorsitzender Daniel Staffen-Quandt. In Bütthard gab es bei den vergangenen Kommunalwahlen stets nur eine Liste der CSU und eine der Ortsteile.

Dieser Ist-Zustand habe dazu geführt, dass im Gemeinderat und in der Dorfgemeinschaft wenig inhaltliche politische Diskussionen zu wichtigen Themen gab. „Künftig sollen unsere Vertreter aus Bütthard und den Ortsteilen gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Bestmögliche für unsere Marktgemeinde zu erreichen. Es gibt so viele Dinge, die für die Zukunft unserer Gemeinde essentiell sind“, sagte der zweite Vorsitzende Benedikt Endres, der bislang für die Ortsteilliste im Gemeinderat sitzt und nun für WIR kandidieren wird.

So müssten beispielsweise für nicht mehr so mobile Bürger wieder Einkaufsmöglichkeiten im Ort geschaffen werden, zudem will WIR den seit etlichen Jahren schon angedachten aber bislang nie umgesetzten Bau einer Sporthalle in Bütthard vorantreiben.

„Wir stehen für eine familienfreundliche und zukunftsgerichtete Politik“, sagte WIR-Vorsitzender Staffen-Quandt nach der Gründung des Vereins. In den kommenden Wochen soll nun eine Aufstellungsversammlung stattfinden, bei der Gemeinderats-Kandidaten nominiert werden. Einen Bürgermeisterkandidaten stellt WIR bewusst nicht auf. „Wir sind überzeugt, dass die Vielzahl der anstehenden Aufgaben und Herausforderungen die Möglichkeiten des Ehrenamts übersteigen“, sagt Endres. Der Gemeinderat hatte beschlossen, das Bürgermeisteramt als Ehrenamt zu belassen.

WIR kündigte an, konstruktiv mit den Mitbewerbern um die besten Lösungen für den Hauptort und dessen Ortsteile diskutieren zu wollen: „Wir verfolgen keine Parteiinteressen und haben auch keine durch andere Interessen gefärbte ideologische Brille auf“, sagte Staffen-Quandt. Es gehe um „das Beste für unsere Gemeinde“. Wenn dafür eine sachliche politische Auseinandersetzung nötig sei, werde man sich mit einer eigenen Position einbringen – durchaus auch mal pointiert: „Man bringt eine Gemeinde nicht voran, indem man bei allem nur Einigkeit demonstrieren möchte.“

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