ALTSTADT

Neuer Platz erinnert an Sozialdemokraten Felix Freudenberger

Mit der Benennung nach Felix Freudenberger hat die Stadt am neu geschaffenen Platz vor dem Hotel Walfisch einen jüdischen Sozialdemokraten gewürdigt, der als Politiker bis in die Weimarer Republik eine wichtige Rolle in Würzburg gespielt hat.
Foto: Theresa Müller
Er trat unter anderem für den friedlichen Verlauf der Räterevolution ein und war von 1919 bis 1924 ehrenamtlicher 4. Bürgermeister. Freudenberger wurde vor 125 Jahren in Würzburg geboren. Der Buchhändler entwickelte sich zum geistigen Führer der Arbeiterbewegung in ganz Unterfranken. Er war als Publizist tätig, ferner gründete er in Würzburg die Volkshochschule.   Bis zu seinem Tod 1927 gehörte er dem Stadtrat an. Seine Ehefrau Rosa und Bruder Julius wurden 1942 nach Theresienstadt deportiert und 1944 in Ausschwitz ermordet. Am Festakt der Namensgebung nahmen am Dienstag Freudenbergers ...
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