LINDELBACH

Neues Fahrzeug für die Lindelbacher Wehr

Freuen sich über den neuen Spritzenwagen: (von links): Stellvertretender Kommandant Michael Götz, Jörn Maroske, Johannes Burkert, Monika Kirschbaum, Landrat Eberhard Nuss und der stellvertretende Vorsitzende Ludwig Ansmann. Foto: Traudl Baumeister

Gibt es in einem Dorf mit weniger als 500 Einwohnern rund 40 aktive Feuerwehrleute, ist die Einweihung eines Feuerwehrautos ein großes Fest. Umso mehr, wenn es 28 Jahre her ist, dass die örtliche Wehr sich über ein neues Fahrzeug freuen durfte.

In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste und musikalisch unterstützt vom Posaunenchor weihten Ortspfarrer Michael Schiller sowie Pastolralreferent Felix Lamprecht, als Vertreter des erkrankten katholischen Pfarrers Albrecht Kleinhenz, das neue TSF-W (Tragkraftspitzenfahrzeug Wasser) am Wochenende ein.

Jörn Maroske, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, und Kommandant Johannes Burkert dankten vor allem der Gemeinde Randersacker für die Bereitschaft, für Lindelbach zur gleichen Zeit das gleiche Fahrzeug neu anzuschaffen wie für Randersacker.

Als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit überreichte Maroske der amtierenden Bürgermeisterin Monika Kirschbaum einen Scheck über 10 000 Euro, den Eigenanteil der Lindelbacher Wehr. Dass es aus Sicherheitsgründen und wegen der Entfernung der beiden Ortsteile Sinn mache, die Feuerwehr auch im Ortsteil zu erhalten, betonte Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein.

Auch wie sehr der gemeinsame Einsatz für die neuen Autos die Zusammenarbeit der beiden Wehren intensiviert hat, berichtete Burkert. Gemeinsame Übungen und eine gemeinsame Jugendleistungsprüfung seien Folge davon.

Gestiegen sei zudem die Bereitschaft aller Kameraden für Weiter- und Zusatzausbildungen. Obwohl Lindelbach erst seit der Lieferung des TSF-W am 22. Oktober technisch die Möglichkeit habe, gebe es knapp sechs Wochen später bereits fünf ausgebildete Atemschutzträger. Mit nahezu 100 Prozent Teilnahme an Übungen zeigten sich die Feuerwehrleute obendrein hoch motiviert.

Landrat Eberhard Nuß und die amtierende Bürgermeisterin Monika Kirschbaum wünschten den Brandlöschern, dass sie ihrem Ehrenamt möglichst selten nachgehen müssen – und wenn, dann möglichst ohne selbst Schaden an Leib und Seele zu erleiden. Die Grundlage dafür, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen, lege die Neuanschaffung selbst, ergänzte der Kommandant.

Tatsächlich erhöhe der Spritzenwagen nicht nur die Sicherheit für die Bevölkerung in Lindelbach und Umgebung, sondern schütze mit der verstärkten Karosserie, Sicherheitsgurten und besserer Beleuchtung auch die Floriansjünger selbst besser. „Mit dem neuen Fahrzeug und dem entsprechenden Nachziehen der Ausbildung, um die technischen Neuerungen voll ausschöpfen zu können, haben die Feuerwehren Lindelbach und Randersacker gemeinsam einen großen Schritt in die Zukunft gemacht“, schloss Reitzenstein den offiziellen Teil.

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