Erlach

Neues Gesicht für die Ortsmitte

Der Eingang zum Schlossgraben in Erlach wird umgestaltet. Dazu sollen Buswartehäuschen und Kriegerdenkmal versetzt werden. Foto: Andreas Knappe

In Erlach soll der Zugangsbereich zum Schloss und zur Simultankirche an der Schwarzenbergstraße deutlich aufgewertet und zu einem Dorfmittelpunkt für Jung und Alt umgestaltet werden. Überlegungen dazu hat ein Arbeitskreis mit Erlachern Bürgern angestellt. Die Planungen sollen in einem Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) umgesetzt werden, das die Stadt Ochsenfurt für sechs Stadtteile beantragt hat, heißt es in einer Pressemitteilung. In einer Teilbürgerversammlung wurden die Ideen präsentiert, die der von der Stadt beauftragte Planer Markus Viebahn in ein realisierbares Konzept verarbeiten soll.

Der betroffene Bereich ist das Grundstück der Kirche – einschließlich Kriegerdenkmal und Buswarthäuschen – das in städtischem Besitz ist, sagte Bürgermeister Peter Juks in der Teilbürgerversammlung. Um einen barrierefreien Zugang zum Schlossgraben und zum Schloss zu schaffen, hat der Arbeitskreis vorgeschlagen, das Buswartehäuschen an das Mäuerchen links von der Kirche zu verlegen. Der Einstieg in den Bus könnte am dort vorhandenen Brunnen erfolgen. Der könnte bei der Gelegenheit wieder aktiviert werden und womöglich eine Schwengelpumpe erhalten.

Das Kriegerdenkmal mit Gärtchen soll entweder in den Schlossgraben hinein versetzt werden oder einen ganz neuen Standort erhalten, etwa am Friedhof. Gedacht ist auch, dass die Dorflinde mit Muschelkalkquadern umgrenzt wird.

Alle weiteren Ideen, die mittel- oder langfristig den Schlossgraben betreffen, sind nicht Sache der Stadt, sondern des Eigentümers, das ist die Erlacher Kirchenverwaltung. Bürgermeister und Planer signalisierte in der Versammlung ihre Zustimmung, dass trotz der unterschiedlichen Besitzverhältnisse die Planung aus einem Guss seine sollte. Viebahn wird deshalb Kontakt mit der Kirchenverwaltung aufnehmen.

Für den Grabenbereich sehen die Vorstellungen des Arbeitskreises so aus, dass an der Schlossseite mit dem Erker eine multifunktionale Fläche mit Aufenthaltsqualität für Jung und Alt entstehen soll.

Das Büro Viebahn wird diese Vorstellungen beim Entwurf des GEK berücksichtigen. Das wird im Februar/März nächsten Jahres den Bürgern zur weiteren Diskussion vorgestellt. Dann wird es auch Aussagen zu den Kosten der Umgestaltungsarbeiten geben.

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