OCHSENFURT

Nicht zu stoppen: OCC stürmt das Rathaus

Nichts und niemand konnte sie stoppen. Auch nicht die Tatsache, dass sie viel zu früh dran waren. Mit einem Großaufgebot an Frauen und Männern und jeder Menge närrischer Sprüche brachte der Ochsenfurter Carnevalsclub das Ochsenfurter Rathaus in seine Hände.
Erfolgreicher Rathaussturm: In Ochsenfurt regieren nun wieder die Narren.
Erfolgreicher Rathaussturm: In Ochsenfurt regieren nun wieder die Narren. Foto: WILMA WOLF

Unterstützt wurden die Narren von der Musikkapelle und den Krackenblitzen aus Goßmannnsdorf, der EuKaGe aus Euerdorf, den Höppern aus Albertshofen, den Kümmeltürken aus Winterhausen, der KAB Grombühl, dem Kultur- und Förderverein Gerbrunn und den Kanonenschlägen der Schützengesellschaft Ochsenfurt.

Bürgermeister Peter Juks konnte das zunächst nicht beeindrucken. Er stand gut gesichert auf der Freitreppe seines Amtssitzes. Dort stand in großen Buchstaben: „Für'n Sturm, da braucht es Männer, und nicht Euch lahme Helaupenner.“ Zur Verstärkung hatte er einige Stadträte mitgebracht. Die versuchten vergeblich, mit Wasserbomben und Zeitungskugeln die närrische Invasion zu stoppen.

Dazu lieferte er sich einen verbalen Schlagabtausch mit Sitzungspräsidentin Conny Leimeister: „Seit Mai herrscht Juks und Tollerei. Die Rosa ist an zweiter Stelle, die starke Frau für alle Fälle. Und sind die beiden einmal weg, macht rund die Sache noch ein Eck“, meinte sie frech. Da brauche man in diesem Jahr beim OCC kein Prinzenpaar. Denn die drei seien das „fast geniale städtische Narren-Trio-Infernale“.

Bei solch harten Worten musste der Bürgermeister entsprechend kontern: „Schert Euch fort Ihr Narrenbrüder und kommt in drei Tagen wieder. Kümmert Euch um Eure Sachen und lasst uns unsere Arbeit machen“, schrie er von hoch oben in die Menge. Doch lange nutzte ihm seine erhabene Position nichts.

Auch wenn die eigens aus den Jugendzentren angeworbenen Rathausgespenster mit Muckenpatschen ihr Domizil verteidigten – es half alles nichts, auch sie konnten den Sturm der Narren nicht verhindern.

Ruck-zuck rissen die Elferräte des OCC die Mauern auf der Freitreppe nieder, rannten hinauf und legten dem Rathauschef eine Halsgeige an. So zeigte er sich dann den närrischen Untertanen, die aber nicht sehr zahlreich erschienen waren.

Wohl oder übel überreichte er den Ochsenfurter Rathausschlüssel. Nun werden also die Narren während der fünften Jahreszeit wieder in Ochsenfurt regieren und das närrische Zepter schwingen. Gemeinsam mit der alten und neuen Prinzessin Stefanie, die sich Comtesse Stefanie du Bistro nennt und in diesem Jahr alleine regieren wird.

Nach Übernahme des Rathauses zogen alle gemeinsam ins Schützenhaus und feierten ausgelassen den Beginn der Fasenacht.

Rückblick

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  7. Rathaussturm: Bürgermeister Endres feiert  letzte Gefangennahme
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  10. Bad Kissingen: Datenschutz ist stärker als die Narren
  11. Die „Drei Öberen“ der Bostemer Fasenacht sind gekürt
  12. Prinzenpaar verspricht eine tolle Session
  13. Giemaul-Paar: Bei der Polizei lernten sie sich kennen
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  15. Der Feuerwehrkommandant regiert das Narrenvolk
  16. Orden und Ehrennadeln des Fastnachtsverbandes
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  19. „Steeäisel“ sind der größte Ortsverein
  20. Vom Faschingsmuffel zum Prinzen
  21. Narren drücken die Rathaustüre ein
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  28. Kurze Unruhen in Burgsinn überstanden
  29. Die Gegenwehr mit Bonbons blieb erfolglos
  30. Närrischer Machtwechsel
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  33. Bürgermeister Edgar Martin gefesselt und abgeführt
  34. Hexen nahmen Ratsversammlung in die Mangel
  35. Wellness für Schmidt-Neders Rückgrat
  36. Die Narren sind an der Macht
  37. Stefan I. und Jeanette I. regieren Würzburgs Narren
  38. Sechs Prinzenpaare in Schweinfurt, eins in Würzburg
  39. ESKAGE geht mit sechs Prinzenpaaren in die Session
  40. Benedikt und Julia regieren die Narren
  41. Nicht zu stoppen: OCC stürmt das Rathaus
  42. Christian I. und Sabrina I. sind das neue Giemaulpaar
  43. Mainfrankens Narren stürmen die Rathäuser
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