ALTSTADT

Noch kein Votum über Rennweg

Auch nach weiterer Erörterung – diesmal im Umwelt- und Planungsausschuss des Stadtrates – ist die künftige Verkehrsführung an der Residenz noch offen.
Noch offen: das Oegg-Tor und seine Zukunft. Laut Gutachten wäre eine Schließung möglich. Foto: T. Obermeier

Über eine Sperrung des Rennwegs und die Schließung des Oegg-Tors für den Autoverkehr, so wie von der Unesco bzw. der Schlösserverwaltung gewünscht, soll frühestens in der nächsten Stadtratssitzung entschieden werden.

Davor seien noch einige Aspekte zu klären, so OB Georg Rosenthal. Verkehrsforscher Manfred Michael machte erneut klar, dass eine Sperrung möglich sei, der Verkehr suche sich andere Wege.

Genau hieran aber macht sich Skepsis fest, unter anderem von Wolfgang Roth (CSU):

Er hält die prognostizierte Verkehrszunahme von zwölf Prozent am Berliner Ring für kritisch. Michael verwies darauf, dass nur die Spitzenzeiten problematisch seien.

Möglicherweise könne mit Ampeln (statt Zebrastreifen) der Verkehrsfluss verbessert werden.

Der Gutachter will nächste Woche mit der Tiefbauabteilung beraten. Kritisch auch Karl Graf (FDP): Solle die Stadt den Rennweg schließen, müsse der Freistaat auf die Parkplätze vor der Residenz verzichten, mahnte er.

Schlagworte

Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
3 3
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!