Würzburg

Nun klagen Bordell-Betreiber gegen Staatsanwaltschaft

Die Anklagebehörde spricht nach ihrer gescheiterten Ermittlung im Berliner "Artemis" weiter über „Verdachtsmomente“. Die Würzburger Betreiber wollen das verbieten lassen.
Einsatzkräfte von Polizei, Staatsanwaltschaft, Steuerfahndung und Zoll durchsuchten am 13. April 2016 das Berliner Großbordell "Artemis" in der Nähe des Funkturms. Foto: Paul Zinken, dpa
Die zwei Würzburger Betreiber des Berliner Großbordells "Artemis" fahren schweres Geschütz gegen die Staatsanwaltschaft auf: Kenan und Haki S. drohen mit einem Prozess vor dem Verwaltungsgericht. Sie wollen den Staatsanwälten  verbieten lassen, in einem Fall öffentlich nachzukarten, in dem die Behörde mit Ermittlungen völligen Schiffbruch erlitten hatte. Vollmundige Ankündigungen Eine Großrazzia im „Artemis“ hatte April 2016 für bundesweites Aufsehen gesorgt. Der Berliner Innensenator schaute bei der Durchsuchung mit mehreren hundert Polizisten medienwirksam persönlich ...
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