LEINACH

Ötzis Zeitgenossen aus Leinach

Die über 4000 Jahre alten Funde könnten dazu führen, dass die Geschichte des 776 erstmals urkundlich erwähnten Ortes Leinach neu geschrieben werden muss.
Grabungsleiter Ulrich Müller vor dem Skelett eines etwa zehnjährigen Jungen.
An Karies oder gar Zahnausfall litt der auf eine Größe von 1,73 Meter geschätzte Mann nicht, dessen Skelett bei Grabungen im Verlauf der neuen Trasse zur Fernwasserversorgung bei Leinach zutage gefördert wurde. Ein zweites Skelett eines etwa zehnjährigen Jungen unweit des Erwachsenen lässt den Schluss zu, dass das Leinachtal längst vor seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 776 besiedelt war. Aufgrund der besonderen Positionierung beider Skelette in der so genannten Hockerbestattung in Erdgruben geht Grabungsleiter Ulrich Müller vom Archäologischen Büro Heyse von Funden aus der ausgehenden ...
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