Oberaltertheim

Oberaltertheimer Rathaus ist umgezogen

Bei der offiziellen Schlüsselübergabe des neuen Rathauses Oberaltertheim von Volksbank Vorsitzender Michael Schneider (3. von links) an Bürgermeister Adolf Hemrich (3. von rechts) mit Mitgliedern des Gemeinderates und Privatkundenberaterin Anni Czapp (2. von rechts). Foto: Matthias Ernst

Seit kurzem ist die Verwaltung in Oberaltertheim in ein neues Domizil umgezogen. Ab sofort sind alle Bürgerdienste im ehemaligen Raiffeisenlagerhaus in der Raiffeisenstraße gebündelt. Während im Lagerhausbereich der Bauhof Lagerflächen schon seit längerem nutzt, konnte die Gemeinde nun das gesamte Gebäude kaufen, in dem bisher schon die Volksbank Main Tauber ihre Zweigstelle unterhielt. Seit der Fusion der Raiffeisenbank Altertheim mit der Volksbank Main Tauber im Jahre 2016 stand der hintere Gebäudekomplex mit seinen Verwaltungsräumen leer.

Gleich nach dem Verkauf mietete sich die Volksbank wieder in ihre Geschäftsstelle im Erdgeschoss ein. Der Mietvertrag läuft über zunächst zehn Jahre, verdeutlichte Vorstandsvorsitzender Michael Schneider die Absicht der Bank noch länger in Oberaltertheim zu bleiben.

Ratssaal und Bücherei bleiben noch im alten Gebäude

Bürgermeister Adolf Hemrich sprach von einem Glücksfall für die Gemeinde. Das alte Rathaus genügte schon lange nicht mehr den Ansprüchen an eine moderne Verwaltung. Es gab Probleme mit der Heizung und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter waren auch nicht ideal. "Es ist eine Wohltat hier zu sein", lobte er die neuen Räumlichkeiten bei der offiziellen Schlüsselübergabe.

Während die Verwaltung nun schon umgezogen ist, verbleibt der Ratssaal und die Bücherei noch im alten Rathaus in der Ortsmitte. Der neue Standort wurde nicht unkritisch gesehen, blickte Hemrich zurück. Lange hatte der Gemeinderat nach der ersten Kontaktaufnahme im Oktober letzten Jahres diskutiert, ob der Umzug sinnvoll ist. Es stand auch eine Sanierung des alten Rathauses zur Diskussion. Doch die Kosten wären um ein vielfaches höher gewesen, als der jetzige Kauf. Das habe letztlich den Impuls für den Umzug gegeben, denn perspektivisch ist der Umzug mehr als sinnvoll.

Parkplätze direkt am Gebäude

Endlich gibt es direkt am Gebäude Parkplätze und die Barrierefreiheit ist wesentlich mehr erreicht, als im alten Gebäude mit seinen Stufen und Absätzen. Langfristig, so die Vorstellung des Bürgermeisters, soll auch der restliche Bereich des alten Rathauses in die neuen Räumlichkeiten umziehen, aber "davor gibt es noch viel zu tun". Der etwas frühere Umzug als geplant lag an der Umstellung der Telefonverbindung durch die Deutsche Telekom. Die hatten einen Termin festgelegt und daher der vorgezogene Umzug der Verwaltung. "Ein Rathaus das nicht erreichbar ist, macht keinen Sinn", so Hemrich.

Volksbank Vorstand Schneider war ebenfalls froh, dass das leerstehende Gebäude eine Nachnutzung erfährt. "Wir wollten kein Geisterhaus". Man habe logischerweise einige Umbauten im Gebäude durchführen müssen, damit Bank und Rathaus mit ihren unterschiedlichen Sicherheitskonzepten nebeneinander in einem Haus existieren können, doch das habe man gerne gemacht, zumal sich die Bankgeschäfte in den letzten drei Jahren in Altertheim sehr positiv entwickelt hätten.

Noch viel zu tun am Gebäude

Im Rahmen des Verkaufs des Gebäudes an die Gemeinde Altertheim ergaben sich für die Volksbank oberhalb des Geländes vier Bauplätze, die dazu beitragen sollen, neue Familien nach Altertheim zu locken und so die Bevölkerungsstruktur zu verbessern. Es sei also für alle Seiten ein Gewinn entstanden, der in die Zukunft gerichtet ist.

Nach wie vor gibt es viel zu tun am neuen Gebäude, sagte Bürgermeister Hemrich und bat seine Bürger um etwas Geduld, wenn am Anfang noch nicht alles rund läuft. So fehlt noch ein direktes Hinweisschild auf den Eingang zum Rathaus und auch der gesetzlich besonders sichere Briefkasten für die Gemeinde kommt erst in den nächsten Wochen.

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