Würzburg

Oberschlesier feierten Barbarafesttag

Franz Zbiegly, Theodosia Frassek, Karl Wuttke, Hubert Franik und Günther Rinke. Foto: Jochen Bohn

Höhepunkt der zahlreichen Aktivitäten der Landsmannschaft der Oberschlesier Kreisgruppe Würzburg ist die traditionelle Barbarafeier. Über Jahrhunderte prägte der Bergbau Oberschlesien und so wurde mit dem feierlichen Einzug der Trachtengruppe und der Bergleute mit der Fahne Oberschlesiens die Feier eröffnet. Das lebendig halten der Kultur wie die Barbarafeier sowie das Tragen der oberschlesischen Trachten sei gelebte Heimattreue und wichtig, um das Brauchtum lebendig zu halten, heißt es in einer Pressemitteilung.

In diesem Jahr war der Festtag der Hl. Barbara für die Landsmannschaft der Oberschlesier, Kreisgruppe Würzburg, ein besonderer Anlass, diesen würdig zu feiern. Beim Pontifikalamt in St. Bruno im Steinbachtal mit Bischof em. Walter Mixa, geboren in Königshütte in Oberschlesien, ging der Bischof auf sein persönliches Schicksal der Vertreibung ein und zog die Verbindung mit dem Leben der Hl. Barbara. Eindrucksvoll umrahmt wurde der Jubiläumsgottesdienst von der Bergmannskapelle Knauf aus Iphofen mit dem Dirigenten Johannes Wandler.

Bei der anschließenden Festveranstaltung zum Barbaratag und 65 Jahre Kreisgruppe Würzburg begrüßte Vorsitzender Günther Rinke zahlreiche Ehrengäste, darunter Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Frau Graber in Vertretung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer, Bezirksrätin Rosa Behon, Stadtrat Schott, die Bund der Vertriebenen Bezirksvorsitzende Albina Baumann und Vertreter der Landsmannschaften.

Mit Grußworten wurde die Arbeit der Landsmannschaft gewürdigt. Die Festrede hielt der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Oberschlesier, Klaus Plaszczek. Dabei lobte er die Arbeit der Kreisgruppe Würzburg in all den Jahren, was dazu geführt habe, dass diese heute die größte Kreisgruppe im ganzen Bundesgebiet ist.

Wie wichtig die landsmannschaftliche Arbeit auch heute noch sei, wurde ausführlich dargelegt. So die Umsetzung des im deutsch-polnischen Vertrag von 1991.

Schon Tradition hat die Ehrung der Mitglieder für ihre langjährige Treue:

25 Jahre: Helga Plonka und Stefanie Witzel-Kandzia.

30 Jahre: Joachim und Maria Bialas, Brigitte Drenda, Roland Drobczyk, Rita Helios, Dr. Claudius Kleinert, Gerhard Knebel, Ludwig Mylnek, Maria Pendzialek, Ernst Pfeiffer, Jo-hanna Pietryga, Elisabeth Pikos, Ursula Stroz, Eufemie Tudyka, Andreas und Dorothea Wiek, Maria Willer und Achim Wischott. 

35 Jahre: Luzie Mrowietz und Helene Twardoch.

40 Jahre: Johannes Blaut, Fridolin Dudek, Hubert Franik, Theodosia Frassek, Karl Wuttke, Franz, Zbiegly.

50 Jahre: Gertrud Nogossek und Erich Sokoll

55 Jahre: Wilhelm Stach

60 Jahre: Siegfried Pietka

Mit der Silbernen Ehrennadel der Landsmannschaft der Oberschlesier wurden geehrt: Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Oliver Jörg, Bezirksrat a. D. Dr. Peter Motsch und der Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorger der Diözese Würzburg, Adam Possmayer.

Für die besonderen Verdienste wurden mit der Goldenen Ehrennadel Manfred Billy und Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm ausgezeichnet.

Bischof em. Dr. Walter Mixa. Foto: Jochen Bohn
Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Oberschlesien, Klaus Plasczcek, OB Christian Schuchardt, Bischof em Dr. Walter Mixa, Vorsitzender der Kreisgruppe Würzburg Günther Rinke, Bezirksrätin Rosa Behon. Foto: Jochen Bohn
Die Geistlichen - Bischof em. Dr. Walter Mixa, Pfarrer Kelbel und Pfarrer Bier sowie die Trachtengruppe und Bergmänner der Kreisgruppe Würzburg. Foto: Jochen Bohn
OB Christian Schuchardt, stv. Kreisvorsitzende Monika Bugschat, Klaus Plasczcek, Günther Rinke. Foto: Jochen Bohn

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