WALDBÜTTELBRUNN

Offener Brief an Firma Götz

Die Fronten werden immer verhärteter: Wieder hat sich im Streit um die Kündigungen des Betriebsratsvorsitzenden und einer weiteren Rätin der Großbäckerei Götz die Politik zu Wort gemeldet: Eberhard Grötsch, der Vorsitzenden der SPD Würzburg hat einen offenen Brief an Geschäftsführer Wolfgang Götz verfasst. Die Quintessenz: Die Kündigungen sollen endlich zurück genommen werden.

Bei einer Eilverhandlung am Arbeitsgericht ging es vorletzte Woche um den Antrag auf die vorläufige Weiterbeschäftigung der beiden Räte – er wurde vom Gericht zurückgewiesen. „Wir fordern Sie dringend auf, die von Ihnen ausgesprochenen Kündigungen (...) zurückzunehmen und den Betriebsrat uneingeschränkt seine Arbeit (...) aufnehmen zu lassen“, schreibt Grötsch nun. Weiter wirft der Geschäftsführung vor, „die Vertreter und Vertreterinnen der Belegschaft aktiv an ihrer Arbeit zu hindern“. Das entspräche nicht den Standards betrieblicher Mitbestimmung im 21. Jahrhundert. Ende Mai soll noch mal über die Wirksamkeit der Kündigungen verhandelt werden.

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