Frickenhausen

Offiziele Eröffnung des 49. Weinfestes in Frickenhausen

Viel Prominenz war auch heuer bei der offiziellen Eröffnung des 49. Frickenhäuser Weinfestes dabei. Foto: Uschi Merten

Der große Saal im Alten Rathaus war mehr als gut gefüllt. Vier Tage lang wird das Frickenhäuser Weinfest gefeiert, wobei die offizielle Eröffnung einen besonderen Stellenwert einnimmt. Schon immer kommt viel Prominenz nach Frickenhausen zur Eröffnung des Weinfestes, das vom Radsportverein und dem Turn- und Sportverein ausgerichtet wird.

Auch heuer waren wieder viele Gäste anwesend, sei es der Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, der Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib, stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer und Rosa Behon, amtierende Bürgermeisterin von Ochsenfurt. Und auch viele Bürgermeister aus den Nachbargemeinden, genauso wie die Weinhoheiten, allen voran die Frickenhäuser Weinprinzessin Lisa und vor allem auch viele verdiente Frickenhäuser Bürger. Es war eine sehr illustre Gesellschaft. Doch die Gäste kamen nicht nur aus der Region, auch der Bürgermeister Jacques Chesnais und seine Frau Anne-Marie aus der Partnergemeinde Luc-sur-Mer in Frankreich waren nach Frickenhausen gekommen, um beim Weinfest mit dabei zu sein. Und natürlich fehlten auch nicht die Besucher aus dem hohen Norden. Sie sind schon seit vielen Jahren beim Weinfest mit dabei. Es ist eine Abordnung des Marinefliegergeschwaders MK 88A aus Nordholz bei Cuxhafen.

Sie alle waren gekommen, weil nicht nur die offizielle Eröffnung des Weinfestes anstand, sondern auch um das 25-jährige Jubiläum der Frickenhäuser Symbolfigur Markgraf Babenberg, im wirklichen Leben Peter Güttler, zu feiern. Er meinte fränkisch: "Lasst uns an den Mee zieh, uns hinhock und die Schoppen genieß'", was für Lacher sorgte.

Über 100 ehrenamtlich arbeitende Helfer

Bürgermeister Reiner Laudenbach begrüßte alle Gäste und sprach seinen Dank an alle Frickenhäuser Bürger aus, die in der Gemeinde mitarbeiten, ihre Freizeit opfern und sich in den Dienst der Gemeinde stellen. Der Motor für das Weinfest sei die Weinfestgemeinschaft, allen voran Thomas Bauswein, Vorsitzender RSV Solidarität und Uwe Braun, Vorsitzender des TSV. Zusammen mit über 100 fleißigen und ehrenamtlichen Helfern stemmen sie das Frickenhäuser Weinfest.

Eine Sanduhr als Gastgeschenk 

Korvettenkapitän Alexander von Schledorn, der heuer mit einer großen Mannschaft angereist war, hatte als Gastgeschenk eine Sanduhr mitgebracht, damit beim Empfang niemand zu lange sprach. Er meinte, dass man in Frickenhausen auf dem Weinfest auf Unbekannte und auch Bekannte triff, man findet Freunde und auch Vertraute. Die Festredner hielten sich kurz, aber sie stellten auch heraus, wie schön es in Franken sei. "Wir leben in Franken, in der bayerischen Toskana", meinte Paul Lehrieder. Und auch Volkmar Halbleib, den nur 150 Meter davon trennen Fickenhäuser zu sein, ist jedes Jahr vom Fest begeistert. Auch begrüßte die neue Weinprinzessin Lisa die Gäste mit einer launigen Rede.

Nach dem Empfang zog der Festzug begleitet von den "Zeubelrieder Musikanten" zum Weinfestplatz. Dort war dann Stimmung und Partylaune angesagt.

Schlagworte

  • Frickenhausen
  • Uschi Merten
  • Bundestagsabgeordnete
  • Christine Haupt-Kreutzer
  • Franken (Bayern)
  • Jubiläen
  • Landtagsabgeordnete
  • Paul Lehrieder
  • Reiner Laudenbach
  • Rosa Behon
  • Volkmar Halbleib
  • Weinfeste
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
1 1
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!