GELCHSHEIM

Ohne Herz geht im Verein gar nichts

Proklamation der Gelchsheimer Schützen. Im Bild (vorne von links): Markus Merkert, Antonia Düll, Hubert Schneider und Vanessa Düll. Zweite Reihe (von links): Josef Liebenstein, Heinrich Merkert, Regina Merkert, Jürgen Heizenröther, Michael Endres und Christoph Wülk. Foto: HANNELORE GRIMM

Hubert Schneider heißt der neue König der Schützengesellschaft (SG) Gelchsheim. Daneben sichert sich der erfolgreiche Schütze den Titel Pistolenkönig und gab außerdem den zweitbesten Schuss auf die Bocksbeutelscheibe ab.

Auf dem von Fackeln erhellten Dorfplatz setzte dritter Bürgermeister Josef Liebenstein ohne große, aber mit launigen Worten, die neuen Würdenträger in ihre Ämter ein.

Aus den 31 Teilnehmern, darunter sechs Jugendlichen, gaben die Ritter Vanessa Düll und Michael Endres die besten Schüsse in der Schützenklasse ab.

Der Jugendkönigin Antonia Düll stehen Markus Merkert und Jakob Nestmeier als Ritter zur Seite.

Im Wettkampf der Marktgemeinderäte mit Bürgermeister Hermann Geßner an der Spitze, sicherte sich Christoph Wülk den ersten Platz.

Den Wanderpokal der Damen gewann Vanessa Düll und Heinrich Merkert den der Herren.

Jürgen Heizenröther ist der Gewinner des Heinrich-Wald-Gedächtnis-Pokals, der mit dem Zimmerstutzen geschossen wird.

Den ersten Platz auf die Bockbeutelscheibe belegt Regina Merkert und Platz drei Andrea Fach.

Zuvor verabschiedete die Schützenfamilie ihre Vorjahreskönigin Annette Düll, die seit einigen Monaten als Vorsitzende der SG fungiert.

Bei dem Umtrunk stellte sie ihre Schützenscheibe vor. Für dessen Motiv hat sie das Bildnis der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan gewählt.

In ihren Ausführungen zum Auftakt der Proklamation, die von der Musikkapelle Gelchsheim (Leitung Björn Hartmann) mitgestaltet wurde, stellte die Vorsitzende das Herz in den Mittelpunkt.

Ihr eigenes Herz, so Annette Düll, hängt seit über 30 Jahren an dem Verein. Für dessen Fortbestand hat sie sich zur Übernahme des Amtes der Vorsitzenden entschlossen. In jedem Verein werden, wie sie sagte, Menschen gebraucht, die mit Herz bei der Sache sind, die sich einsetzen und ihre Zeit opfern. „Ohne das geht gar nichts. Das Herz hört auf zu schlagen und der Verein ist tot.“

In ihrer zu Herzen gehenden Rede zeigte sich die Vorsitzende dankbar für die Mitglieder, deren Herzen schon über 50 Jahre lang für die SG schlagen und die ihre Verbundenheit zu dem Verein immer wieder zum Ausdruck bringen.

Im Anschluss an die herzliche Proklamation zog die Königsfamilie, angeführt von der Musikkapelle in die Bürgerstube, um den Höhepunkt des Schützenjahres zu feiern.

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