WÜRZBURG

"Ohne das Judentum wäre Deutschland ärmer"

Nach dem Holocaust schien jüdisches Leben in Deutschland undenkbar. Warum die Wiederbeheimatung der Juden eine Erfolgsgeschichte ist, erklärt Historiker Matthias Stickler.
Neuer Vorstand bei den Freunden mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. Würzburg
Matthias Stickler ist Professor für neuere und neueste Geschichte an der Universität Würzburg. Foto: Foto: Daniel Peter
Dass sich nach der Ermordung von sechs Millionen Juden wieder jüdisches Leben in Deutschland etabliert hat, ist eine Erfolgsgeschichte. Professor Dr. Matthias Stickler forscht über die Wiederbeheimatung der Juden nach 1945. Er sucht dabei auch nach Erklärungen für den wachsenden Antisemitismus. Im Interview wünscht sich der Historiker mehr Selbstverständlichkeit im Umgang mit jüdischer Kultur. Frage: Herr Professor Stickler, dass nach dem Holocaust überhaupt wieder Menschen jüdischen Glaubens im Land der Mörder leben, ist nur schwer nachvollziehbar. Können Sie es erklären? Matthias Stickler: Nur eine ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen