Ochsenfurt

Optimale Ergänzung zur Notfallversorgung

Landrat Eberhard Nuß (rechts) informierte sich über die Versorgungssicherheit mit der Bereitschaftspraxis an der Main-Klinik bei (von links) Dr. Joachim Stenzel, Michael Dröse, Christian Schell, Heiner Redeker, Dr. Christian Pfeiffer und Prof. Dr. Alexander Schraml. Foto: Dagmar Hofmann

Was tun, wenn man am Wochenende krank wird oder einem zu Hause ein Unfall passiert? Im südlichen Landkreis ist diese Frage seit 2012 eindeutig und patientenfreundlich zu beantworten: Die Main-Klinik Ochsenfurt bietet zusammen mit niedergelassenen Ärzten für jeden Not- und Krankheitsfall die passende Hilfe. Die an der Main-Klinik angesiedelte kassenärztliche Bereitschaftspraxis kümmert sich seitdem an Samstagen, Sonn- und Feiertagen um die Patienten, die keine Klinikbehandlung benötigen. In der Main-Klinik werden schwerere Notfälle versorgt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

In einem Gespräch mit Dr. Christian Pfeiffer, Hausarzt in Giebelstadt und Regionalbeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung, Heiner Redeker, Geschäftsführer des Arztnetzes MainArzt GmbH & Co. KG und Betreibergesellschaft der Bereitschaftspraxis Ochsenfurt, dem Regionalmanager des Landkreises Würzburg, Michael Dröse, sowie den Verantwortlichen der Main-Klinik, den Geschäftsführern Prof. Alexander Schraml und Christian Schell und dem Ärztlichen Direktor Dr. Joachim Stenzel informierte sich Landrat Eberhard Nuß über die Versorgungssituation.

„Die Bereitschaftspraxis an der Main-Klinik ist eine optimale Ergänzung zur Notfallversorgung in der Klinik“, so Pfeiffer. Stenzel bekräftigt dies und betont, dass sich wegen der Bereitschaftspraxis die Klinikärzte auf die klinischen Notfallpatienten konzentrieren können. „Wir arbeiten Hand in Hand und unterstützen uns gegenseitig. Jeder Patient erhält dadurch die optimale Versorgung“, so Stenzel weiter.

Landrat Nuß zeigte sich davon überzeugt, dass dieser Art der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit die Zukunft gehöre: „Wir reden nicht nur von Kooperation, wir praktizieren sie seit vielen Jahr vorbildlich und zukunftsweisend“.

Die Geschäftsführer Redeker, Schell und Schraml versprachen alles dafür zu tun, dass das Ochsenfurter Modell erhalten bleibt und nicht vermeintlich übergeordneten gesundheitspolitischen Überlegungen geopfert wird. „Die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und die Zufriedenheit der in der Bereitschaftspraxis tätigen Ärzte sprechen für sich“, so Redeker abschließend.

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