WÜRZBURG

Oratorienchor singt „Stabat mater“

Oratorienchor und Orchester präsentierten Dvoráks „Stabat mater“. Einhellige Begeisterung und herzlicher Applaus nach einer wirklich beeindruckenden Aufführung.
Als Antonín Dvorák im Alter von 36 Jahren sein „Stabat Mater“ fertigstellte, waren ihm und seiner Frau gerade alle drei Kinder weggestorben. Dieser Schicksalsschlag steckt dem Vokalwerk tief in den Knochen. Und doch schwingt sich schon nach wenigen Minuten ein freundlicher Dur-Walzer auf, um Trost zu spenden in der bitteren Mutter-Sohn-Tragödie von Jesus und Maria. Oratorienchor und Orchester Würzburg, besetzt mit überaus fähigen Instrumentalisten, präsentierten Dvoráks persönliches Werk in der vollbesetzten Franziskanerkirche – am Pult ein engagierter Matthias Göttemann.
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