Würzburg

Ortsbäuerinnen unterstützen die grünen Kreuze

Die Ortsbäuerinnen aus Würzburg rufen dazu auf, mit dem Bauernverband für die Zukunft der Landwirtschaft zu kämpfen. Foto: Elmar Konrad

An der Ortsbäuerinnenversammlung in Rottendorf machten Kreisbäuerin Martina Wild und Geschäftsführer Elmar Konrad auf die Mahnaktion mit grünen Kreuzen aufmerksam. Die steigende Auflagenflut und das wiederholte Anprangern landwirtschaftlicher Probleme führt zu einem noch nie dagewesenen Stimmungstief, wie es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Bauernverbands heißt.

Vor allem im südlichen Landkreis Würzburg stehen bereits zahlreiche grüne Kreuze auf den Feldern der Landwirte. Mit dieser von Bauer Willi ins Leben gerufenen Aktion wehren sich Landwirte gegen steigende Auflagenflut, überzogene Bürokratie, Dumpingpreisen für Essen, ungebremsten Flächenverbrauch und unfaire Handeslpolitik, erklärten Wild und Konrad.

Fast alle Bereiche der Landwirtschaft betroffen

In vielen Bereichen gründen Auflagen auf eine unzureichende Datenbasis und führen zu überzogenen von den Landwirten nicht mehr nachvollziehbaren Entscheidungen. Aktuell sind fast alle Bereiche der Landwirtschaft betroffen, sodass sich jeder Landwirt fragt, ob er in Zukunft noch eine Landwirtschaft betreiben kann, die den Unterhalt seiner Familie sichert, sagte Michael Stolzenberger, der selbst mit seinem Sohn ein Kreuz aufgestellt hat.

An der Ortsbäuerinnentagung auf Gut Wöllried in Rottendorf stellten sich alle Teilnehmerinnen hinter diese Aktion und rufen weiter dazu auf, nicht zu verzweifeln, sondern zusammen mit dem Bauernverband für die Zukunft der Landwirtschaft zu kämpfen.

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