BÖTTIGHEIM

Paradoxer Naturschutz an Böttigheimer Trockenhängen

Im Naturschutzgebiet bei Böttigheim wachsen rund einhundert gefährdete Pflanzenarten. Damit diese Vielfalt bestehen bleibt, wird sie einmal im Jahr bewusst zerstört.
Seltene Pflanzen wie der weiße Diptam sind im Naturschutzgebiet Böttigheimer Trockenhänge zu finden. Foto: Foto: Wilma Wolf
Wer das Naturschutzgebiet Trockenhänge bei Böttigheim (Lkr. Würzburg) besucht, der kann sich über Orchideen freuen, die er zuvor vielleicht nur aus botanischen Büchern kannte. In dem Gebiet von gut 150 Hektar leben und wachsen einige der seltensten Tier- und Pflanzenarten der Region. Ein einmaliges Ausflugziel für Wanderer und Naturfreunde – wäre da nicht die Tatsache, dass diese Hänge regelmäßig von Schafherden abgegrast werden. Von der Blütenpracht bleibt danach wenig übrig. „Übrig bleibt ein trauriges Nichts!“, schreibt ein Main-Post-Leser. Dass das im Sinne des Umweltschutzes sein soll, ...
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