Waldbrunn

Philippus-Kinderhaus in Waldbrunn seiner Bestimmung übergeben

Das Kinderhaus-Team mit einem aus Brot gebackenen Schlüssel, der von den Architekten Haas und Haas überreicht wurde. Pfrin, Anna Gurtner, Stephanie Then, Leitung Christine Demant, Julia König, Naomi Nees, Sabrina Haß, Daniela Sen, Julia Hemberger (es fehlt: Angelina Klein). Foto: Alexandra Thornagel

Das neue evangelische Philippus-Kinderhaus in Waldbrunn hat mit zwei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen seit September seine Türen geöffnet. In einer Feierstunde hat die Gemeinde Waldbrunn den neu gebauten Kindergarten an den Träger, die evangelische Kirchengemeinde Eisingen, Kist und Waldbrunn, offiziell übergeben, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir haben uns seit zwei Jahren darauf vorbereitet, die Trägerschaft zu übernehmen und freuen uns, dass es nun los geht!“, sagte Pfarrerin Kirsten Müller-Oldenburg.

Die Brüder Stephan und Michael Haas vom Architekturbüro Haas und Haas, die das Gebäude geplant hatten, übergaben einen aus Vollkornteig gebackenen großen Schlüssel an den Waldbrunner Bürgermeister Hans Fiederling, der ihn an Trägerin Pfarrerin Kirsten Müller-Oldenburg und Leiterin Christine Demant weiterreichte.

„Wir haben ein Ernährungskonzept mit überwiegend regionalen, ökologisch angebauten Produkten entwickelt“, erläuterte Kinderhaus-Leiterin Christine Demant. „Die Kinder bauen mit uns an, ernten mit uns und kochen mit der Hauswirtschafterin und den Pädagoginnen gemeinsam das vollwertige, vitalstoffreiche Essen.“

Das Team wird mit den Kindern viel draußen unterwegs sein, Gemüse anbauen, ernten und verarbeiten. Das Getreide wird selbst gemahlen und das Brot gemeinsam gebacken. „Bei uns sollen die Kinder den Alltag ein bisschen so erleben wie früher in der Großfamilie. Es duftet nach frisch gekochtem Essen, sie helfen den Tisch zu decken und dürfen auch mal mit der Reinigungskraft gemeinsam den Gang fegen.“, ergänzte Pfarrerin Kirsten Müller-Oldenburg. Christine Demant stellte dann das überwiegend offene Arbeiten mit den verschiedenen Angeboten, aus denen die Kinder täglich auswählen können, vor.

Das Kinderhaus-Motto „Komm und sieh! Ich begleite dich dabei.“ knüpft an Philippus von Betsaida in Joh 1,46 an, nachdem auch die evangelische  Philippuskirche benannt ist und verbindet dessen Einladung „Komm und sieh!“ mit dem Prinzip von Maria Montessori, Kinder auf ihrem Weg zu begleiten.

Es gratulierten auch der stellvertretende evangelische Dekan Max von Egidy, die Geschäftsführerin des Zweckverbandes der evangelischen Kindertagesstätten in Würzburg Kerstin Grömling sowie die Fachberaterin des evangelischen Kindertagesstättenverbandes Christiane Leclaire.

Einen Tag der offenen Tür wird es Ende März geben, wenn sich alle gut eingewöhnt haben.

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