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WÜRZBURG
Platz'scher Garten: Kampf gegen Wohngebiet

Zwei Würzburger haben den Bürgerentscheid Platz'scher Garten unterzeichnet: Friedl Deichselberger und Irene Treugut. Daneben kämpft noch die Interessengemeinschaft (IG) Paradiesgarten für das gleiche Ziel: Kein neues Wohngebiet auf dem Gelände des Klosters St. Benedikt zwischen Rottendorfer-, Dürer- und St. Benedikt-Straße.  »mehr

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jaeckleinr (2 Kommentare) am 20.04.2013 09:12

platzsch´scher Garten

Bei der geplanten Blockrandbebauung des Platz´schen Gartens handelt es sich um ein privates Bauvorhaben auf einem privaten Grundstück.
Es soll Wohnraum geschaffen werden.
Die Planung ist sicher kein architektonisches Highlight, orientiert sich jedoch in Höhe, Dachform und Bauform (Blockrandbebauung) an der umliegenden Bebauung.
Dementsprechend gibt es positive Stellungnahmen der Genehmigungsbehörden. Dennoch fühlen sich mehr als 5000 Menschen berufen ein Bürgerbegehren zu initiieren.
Wenn öffentliche Interessen signifikant berührt werden ist ein Bürgerberehren angebracht.
Bei der geplanten Verwertung eines privaten Baugrundstücks Platz´scher Garten wiegen die Interessen des Eigentümers jedoch höher als die der Nachbarn, die lieber keine weitere Bebauung in unmittelbarer Nähe hätten.
Aktuell scheint das Risiko sehr groß, “Wutbürger“ mit Bauvorhaben aller Art auf den Plan zu rufen.
Schade, dass dabei manche Chancen auf eine positive Entwicklung vertan werden.
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ela59 (228 Kommentare) am 16.04.2013 15:06

Niemand

Weil es keine Gültigkeit hat.
Die Beschränkung wurde von der Stadt verhängt, um den Lärm zu mindern, dann aber von der Regierung von Unterfranken bemängelt und aufgehoben, weil keine ausreichende Lärmminderung durch die Beschränklung auf 40 km/h erzielt wurde. Dazu wäre eine Beschränkung auf 30 km/h nötig gewesen.
Dies war aber dort, weil auch vierspurige Bundestraße 27, nicht machbar.
Deswegen hat man sich so mehr oder weniger geeinigt, die Schilder zwar hängenzulassen, aber die Geschwindigkeit dort nicht zu kontroliieren, weil jeder Strafzettel das Papier nicht wert gewesen wäre, auf dem er gedruckt worden wäre. Die Leute, die es nicht wissen, halten sich dran, die anderen nicht .
Die Rottendorfer Straße ist aber keine Bundesstraße, die Zeller Straße ist z.B. auch eine der Würzburger Ausfallstraßen, zwischen Alter Mainbrücke und Wörthstraße gilt dort auch Tempo 30. ...
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Duene (415 Kommentare) am 16.04.2013 15:16

Danke für die logische Fortführung,...

... denn Tempo 30 für den Kreuzungsbereich am Friedrich-Ebert-Ring/Rottendorfer war gemeint MIT einer schönen baulichen Aufwertung einer platzähnlichen Kreuzung.
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Duene (415 Kommentare) am 16.04.2013 08:23

Als vor ungefähr 20 Jahren...

... in Grombühl eine Wohnanlage am Europastern errichtet wurde, hatte das zur Folge, dass der Verkehr in diesem Bereich mit einem Tempolimit belegt wurde.
Diese Entschleunigung könnte man auch im Umfeld dieses Projektes vorschlagen - hat jeder was davon - auch die paar Altnörgler.
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deltatango (1292 Kommentare) am 16.04.2013 13:00

@Duene:

Und wer, bitte, hält sich an dieses Limit? Tempo 40 auf der vierspurigen Stadtumfahrt im Bereich der Grombühlabfahrt, wenn ich nicht irre?
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Duene (415 Kommentare) am 16.04.2013 15:02

@deltatango

Ich hoffe, Sie fühlen sich nicht unbeabsichtigt als Nörgler angesprochen. Nix für ungut.
Ja. Die 40km/h-Stelle ist gemeint.
Ja. Viele halten sich nicht dran.
Aber denen in dem Haus an der Nordtangente, deren Wohnungen seinerzeit vergleichsweise teurer waren als die hier genannten Preise, ist wohl dran gelegen und die sind wie hier die zukünftigen Bewohner dieses Platz`schen Garten NICHT Ursache für ein Verhalten.
Drehen Sie doch den Spieß um und fordern, dass bei zukünftig höherer Wohnnutzung gerade im Kreuzungsbereich eine Limitierung eintreten sollte. Neue Wohnungszentren berechtigen zu solchen Forderungen.
Nach §34 BauGB ist das Projekt sowieso genehmigungsfähig und Recht auf freien Blick zur Residenz hat halt keiner.
Verständlich, wenn man vielleicht vorher einen hatte, dass man nicht Hurra schreit - mehr aber auch nicht.
98 Wohnungen sind ein schönes Angebot, über das sich sicher viele zu recht freuen werden.
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Lonicerus (241 Kommentare) am 16.04.2013 17:16

Vor dem §34 BauGB...

...kommen aber noch die §§5, 9 und 32. Mal anschauen! zwinkern

http://www.gesatz.de/gesetze.aspx?gesetz=BauGB&q=Gemeinbedarf
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ela59 (228 Kommentare) am 16.04.2013 05:59

@deltatango&lonicerus

Um es halt mal "schlicht" zu erklären: Man kennt die Aktivisten, sieht wer am Stand steht, und weiß, wo die Personen wohnen.
Die Quadratmeterpreise für die geplanten Wohnungen beginnen laut Investor bei 2500 Euro und enden für die Penthäuser bei 4000.
Ich wohne am anderen Ende der Stadt und mir könnte es wurscht sein, aber diese Art der Diskussionsführung und "Berichtigung" der Argumente für eigene Zwecke wird dann auch mich an die Urne treiben. Die Stadt braucht Wohnraum. Innenstadtnah.
Damit klinke auch mich auch hier dann aus.
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deltatango (1292 Kommentare) am 16.04.2013 17:04

@ela 59: Mit dieser Argumentation ...

... "Würzburg braucht innenstadtnahe Wohnungen" könnten Sie auch die Bebauung des Residenzplatzes fordern. Es ist leider weder möglich noch machbar, dass alle Würzburger den Dom zu Fuß in zehn Minuten erreichen.

Innenstadtnähe und -erreichberkeit ist relativ und mit einer guten ÖPNV-Anbindung auch etwas weiter weg gut zu realisieren, zum Beispiel auf dem Gelände der Faulenberg-Kaserne. Da fliesst sogar ein Bach durch, der, einmal saniert, das Areal tüchtig aufwerten würde.

Dass Bebauungen auch ausserhalb der zehn Fussminuten attraktiv sein können, beweist die Akzeptanz der Mönchberg ETWs im ehemaligen US-Hospital, die waren ratz-fatz verkauft.

Wohnungen sind wichtig, aber sie müssen nicht unbedingt an dieser Stelle gebaut werden.

Ein Letztes: hören Sie doch bitte auf, mir ständig zu unterstellen, ich poste aus Anwohner /Eigentümer-Eigennutz (bin beides nicht, auch nicht BI ), ich unterstelle ja auch nicht jedem Kommentator, dass er bei Riedel-Bau in Lohn und Brot steht
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ela59 (228 Kommentare) am 16.04.2013 17:36

@deltatango

Ich weiß ja nicht, wo ich Ihnen das "ständig" unterstellt habe, aber wenn sie meinen...
Ich habe übrigens mit dem Riedel oder den Mönchen auch nix am Hut...

Zum Thema Wohnungsmarkt, mal lesen. Da kommen Faulenberg und die Leightons wohl auch noch dran. zwinkern So, ich bin dann mal weg. Wir entscheiden hier eh nix.
http://www.mainpost.de/ueberregional/politik/zeitgeschehen/Wohnraum-in-Staedten-wird-knapp;art16698,6889081
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Duene (415 Kommentare) am 15.04.2013 19:53

Sei schlau, lasse bau`!

So ein kindisches Getue - "wir waren zuerst da und ihr dürft da nicht bauen!"

Ich möchte mal wissen mit welcher veralteten Technik die Wohnungsbaugegner ihre Häuser beheizen und für die Extraportion Feinstaub sorgen!?
Bei einem Neubau gelten Vorgaben, die in diesem Viertel Maßstäbe setzen werden.
Also, nachmachen!
Das Luftbefeuchtungsgeschwurbel ist ja wirklich abenteuerlich... ein gesunder Baum braucht mehr Wasser als er verdunsten könnte.
Mehr Wasser (und garnicht schöne Faulgase) setzt er erst wieder frei, wenn er verrottet - aber wer braucht die Bäume dann noch dort grinsen?
Soll der Riedel halt in kleines Wasserspiel in den Hof setzen und ein paar Ecken Drainagepflaster, dann sehen die Leute mal, was effektives Luftbefeuchten heißt.
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Lonicerus (241 Kommentare) am 15.04.2013 20:12

Aus einer aktuellen PM des Bund Naturschutz:

„Gerade in Würzburg sind Bäume für das Stadtklima von großer Bedeutung. Sie binden Feinstaub, wirken sich positiv auf das Kleinklima aus und erhöhen die Aufenthaltsqualität.“

Quelle:
http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Gut-fuers-Stadtklima;art735,7413606
;-)
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Duene (415 Kommentare) am 15.04.2013 21:32

Wenn Bäume Feinstaub binden,...

dann sagen Sie mir WO? An harzigen Stellen?
Dann schlage ich die erste Biosandstrahlerei vor mit Kirschbaum in der Kabine.
Nein, war nur Spaß.
Was dagegen gut ist gegen Stäube sind Wasserwände oder noch besser: gleich die Stäube verhindern.
Was ist gut gegen schlechte Luftqualität? Man geht den Emittenten an den Kragen.

Was versucht diese BI?
Sie versucht - aus welchem Eigeninteresse auch immer - ein Gebäude zu verhindern, das sicher alles besser kann als die umliegenden Emittenten. Das finde ich nicht logisch. Dann sollte man auch so manche Dreckschleuder ringsum abreißen wollen, in der "Kessellage" Bäume pflanzen und ersatzweise Quartier auf der grünen Höhe am Kasernengelände beziehen.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
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Lonicerus (241 Kommentare) am 16.04.2013 17:20

So geht's:

Der Feinstaub lagert sich auf den Blättern ab und wird mit dem nächsten Regenguss in den Boden gespült.

Besonders gut eignen sich übrigens Nadelbäume:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80818273.html
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steve67 (1397 Kommentare) am 15.04.2013 12:03

Wer für den

Erhalt des Platz´schen Garten ist, ist auch gegen günstiges Wohnen in der Innenstadt. Wer könnte da wohl ein Interesse dran haben...
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deltatango (1292 Kommentare) am 15.04.2013 13:40

@steve67: Sorry, aber da werden ...

... keine günstigen Studentenwohnungen oder preiswerte qm für junge Familien entstehen sondern Eigentumswohnungen für Investoren, denen die Zinsen auf der Bank derzeit zu mickrig sind.

Die werden da auch nicht wohnen, denn die haben längst ihre Villen im Grünen und möchten bestimmt nicht in eine Wohnlage übersiedeln, die laut und verkehrsbelastet ist, zudem noch eingeklemmt zwischen eine Großbäckerei und eine Tankstelle...
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ela59 (228 Kommentare) am 15.04.2013 14:20

100 Wohnungen

Aber irgendwer wird da ja wohl wohnen oder?

Es kann mir niemand erklären, dass diese paar Bäume dort für das Stadtklima unverzichtbar sind. Fast 100 Wohungen hingegen sind bemerkenswert.

Abgesehen davon könnte Riedel.-Bau dort auch dort bauen, wenn der Bürgerentscheid angenommen wird. Nur eben keine Blockrandbebauung sondern dann mit Einzelhäusern gemäß dem existierenden Bebauungsplan.

Und die Quadratmeterpreise der Wohnungen dort beginnen dort bereits bei 2500 Euro, liegen also durchaus im Würzburger Rahmen.

Und ich frage mich die ganze Zeit schon, warum ausgerechnet die Leute am vehementesten gegen den Bau wettern und sagen, dort könne man nicht wohnen, die selber dort wohnen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Ebenso, wer glaubt, dass die Mönche nach einem Scheitern der Pläne das Gelände für die Allgemeinheit öffnen werden.

Ich hoffe, dass die 100 000 Euro, die dieser Bürgerentscheid die Allgemeinheit kostet, dann auch wenigstens ein eindeutiges Ergebnis bringt.
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deltatango (1292 Kommentare) am 15.04.2013 15:56

Nur nebenbei ...

... ich wohne nicht dort sondern ziemlich weit entfernt davon, auch wenn es in der Vorstellung mancher schlichter Kommentatoren nur Anwohner sein können, die gegen das Projekt sind: dem ist nicht so.

Ich mache mir als mündiger Bürger meine Gedanken zur Entwicklung dieser Stadt, die in den letzten Jahren keinen guten Weg gegangen ist. Mammon ist nicht Alles und wir tragen auch Verantwortung für die kommenden Generationen.
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unbekannt (347 Kommentare) am 15.04.2013 17:47

@ deltango o.s.ä.

"..schlichter Kommentatoren ." Ich wollte eigentlich nicht...aber bei solchen Beleidigungen werden wir gegen das Bürgerbegehren stimmen..alle! grinsen
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deltatango (1292 Kommentare) am 15.04.2013 18:40

@junge wilde

Es zeugt nicht gerade von grosser Intelligenz und reflektierter Argumentation, wenn per se jedem Gegner des Projektes unterstellt wird, man wäre nur aus Eigennutz gegen das Bauvorhaben.
Daher mein Rückschluss auf eine gewisse Schlichtheit mancher - wohlgemerkt nicht aller - User. Wenn Sie sich dadurch beleidigt fühlen, haben Sie den Bezug selbst hergestellt.
Ich freue mich über jeden Bürger, der zur Abstimmung geht, egal welcher Meinung er oder sie ist.

Ach übrigens, was meinen Sie eigentlich mit "werden wir" zur Abstimmung gehen? Pluralis majestatis? Oder alle, die sich beleidigt fühlen?
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Lonicerus (241 Kommentare) am 15.04.2013 15:36

Es gibt keinen Bebauungsplan...

...für diese Fläche, die seit Jahrzehnten als Gemeinbedarfsfläche ausgewiesen ist. Gäbe es einen Bebauungsplan, dann wäre ein Bürgerbegehren nicht möglich gewesen!

Was die Quadratmeterpreise angeht: Der Investor hat hier ganz andere Zahlen veröffentlicht, eben eher in der Region von 4.000 Euro.

Die Anwohner, die sich zu Recht gegen diese Bebauung wenden, haben schon jetzt eine prekäre Situation vorliegen. Sie fordern aber noch nicht einmal eine Verbesserung der Zustände, sondern nur keine weitere Verschlechterung. Ist ihnen das nicht erlaubt?
Nebenbei bemerkt sind es bei weitem nicht nur Anwohner, die diese Bebauung ablehnen...

Die Benediktiner können das Areal gerne verkaufen, aber es sollte eine Gemeinbedarfsfläche bleiben. Warum verkauft man es nicht der Uni, die es wollte? Oder einem Investor, der es gemeinnützig verwenden möchte? Es gibt genügend Kaufinteressenten für dieses Gelände...
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Lonicerus (241 Kommentare) am 15.04.2013 13:31

Günstiges Wohnen?

Mietpreise von 5 oder 6 Euro je Quadratmeter sind sicherlich nicht mit neuen Eigentumswohnungen für 4.000 €/qm zu realisieren, sondern eher in brachliegendem Bestand, den es überall im Stadtgebiet gibt: Leighton Barracks, Faulenbergkaserne, Hindenburg-Kaserne etc.

Dummerweise ist das politisch aber nicht gewollt...
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Debuetant (715 Kommentare) am 15.04.2013 09:02

Zum einen ist der Ringpark doch nur einige Meter ...

... von dem in die Diskussion geratenen Privatgrundstück weg. Zum anderen, haben die Hausbesitzer und Anwohner denn versucht das Gelände zu kaufen und es als Gemeinschaftspark zu benutzen? Ich möchte mal wissen, wie diese Leute, die nur ihre Eigeninteressen vertreten und dabei das vom Grundgesetz gewährleistete Recht auf Eigentum mit Füssen treten, wenn es ihr eigenens rechtmäßiges Grundstück wäre.
Ich gehe mit Sicherheit zur Abstimmung um für unsere demokratische Grundordnung zu stimmen.
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deltatango (1292 Kommentare) am 15.04.2013 13:32

@Debuetant: Natürlich ist das ...

.. ein Privatgrundsttück und es will ja auch niemand, daß die Besitzer enteignet werden. Aber es kann nun mal nicht jeder mit seinem Grundstück einfach so machen was er will, deshalb gibt es ja Bebauungspläne, Baupläne, Bauordnungen et

Luftzirkulation ist in einer Stadt wie Würzburg noch wichtiger als anderswo, denn wir haben eine Kessellage, schon alleine deshalb ist eine Blockrandbebauung einfach nur schlecht. Ausserdem zählt zur Verbesserung der Luft jeder Baum, egal, wie weit er vom Ringpark entfernt steht.

Wenn Sie hier schon die Vertretung von Eigeninteressen ansprechen, dann ist es wohl doch so, daß die Benediktiner und Riedel-Bau hier ihre (monetären) Eigeninteressen vertreten und das sind möglichst viel Profit bei möglichst wenig Eigenaufwand. Das dürfen die ja gerne wollen, aber man darf auch dagegen sein und sich wehren, denn wer über den Tellerrand in die Zukunft blickt, sieht auch die Folgen...
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Lonicerus (241 Kommentare) am 15.04.2013 09:56

Im Grundgesetz...

...steht auch, dass Eigentum verpflichtet (Artikel 14). Das Areal ist eine Gemeinbedarfsfläche in privater Hand.
Zitat von Riedel Bau
Das Areal ist im Flächennutzungsplan zurzeit als „Gemeinfläche mit dem Schwerpunkt Schule / Bildung“ ausgewiesen.


Das Baugesetzbuch regelt in den Paragraphen 5 und 9 genau, was eine solche ist.
Gemeinbedarfsfläche bei Wikipedia

Die demokratische Grundordnung wird von dem Bürgerbegehren nicht tangiert, sonst wäre das Begehren im Januar nicht einstimmig vom Stadtrat zugelassen worden.
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Debuetant (715 Kommentare) am 15.04.2013 12:44

Dann ist jeder dumm, ...

... der in Zukunft sein Privatgrundstück als Gemeinfläche zur Verfügung stellt, denn das kommt einer Entwertung bzw. Enteignung gleich, weil er dabei sein Verfügungsrecht über sein Eigentum aufgibt.
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Lonicerus (241 Kommentare) am 15.04.2013 13:25

Und die Vorteile?

Steuerliche Vergünstigungen, niedrige bis überhaupt keine Erschließungskosten etc.

Kaum ein Privatmann besitzt eine Gemeinbedarfsfläche, eher juristische Personen wie Religionsgemeinschaften, Stiftungen usw.
Daher ist die Argumentation des Investors hinsichtlich Privatgrundstück auch so hirnrissig.
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Leopoldine (36 Kommentare) am 13.04.2013 22:28

88 Bäume

Wenn die 88 Bäume ganz Würzburg mit geflterter und befeuchteter Luft versorgen
könnte man ja Würzburgs grüne Lunge bebauen.
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Lonicerus (241 Kommentare) am 14.04.2013 19:59

Oder sie...

...für die Straßenbahn abholzen. Tolle Logik! traurig
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unbekannt (29 Kommentare) am 12.04.2013 20:46

Dann ist es doch klar wie ich stimme

Wenn ich es als Würzburger Bürger nicht nutzen kann, was hab ich dann für einen Vorteil von dem Gelände?
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deltatango (1292 Kommentare) am 15.04.2013 13:36

@Nightstar: Ganz einfach:

wenn das Areal nicht abgeholzt wird, atmen Sie bessere Luft.

Wenn durch das Bürgerbegehren der geplante Bau erst einmal verhindert wird, ist diese Entscheidung ja zeitlich befristet. Ist die Frist abgelaufen, können Riedel-Bau und die Benediktiner ja erneut mit einem Bauplan aufwarten, dann aber hoffentlich mit einem menschenfreundlicheren!
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Lonicerus (241 Kommentare) am 13.04.2013 16:58

Vorteile

Die 88 Bäume des Areals filtern und befeuchten die Luft im Würzburger Talkessel, davon haben alle Bürger der Innenstadt etwas - nicht nur die Anwohner.
Sollte das Areal Gemeinbedarfsfläche bleiben, dann ist davon auszugehen, dass der Park zumindest tagsüber auch wieder für alle Bürger zugänglich ist.
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asazyma (505 Kommentare) am 14.04.2013 15:20

Geschwafel

Das WIRD keine Gemeinschaftsfläche, das Gelände ist verkauft und in Privatbesitz. Diese Mär vom Park für alle ist derart lächerlich, dass man jedem, der damit wirbt, seine Flyer und Plakate um die Ohren hauen sollte. Privatgrund wird bebaut, früher war das der Sportplatz der Benediktiner und auch kein Park. Diese unseriöse Argumentation wird hoffentlich nächsten Sonntag die passende Antwort erhalten. Nur weil ein paar Leute kein Haus vor der Nase gebaut bekommen, muss plötzlich das Gemeinwohl herhalten.
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Lonicerus (241 Kommentare) am 14.04.2013 19:58

Warum so aggressiv?

Ein Blick in den Flächennutzungsplan verrät: Es ist eine Gemeinbedarfsfläche. Das steht auch so auf den ersten Seiten der Begründung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Bitte einfach mal informieren!

Und verkauft ist das Areal auch nicht, der Investor hat lediglich eine Kaufoption, die an die Baugenehmigung geknüpft ist.

Das sind Tatsachen, da muss man nicht handgreiflich werden...
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unbekannt (29 Kommentare) am 12.04.2013 17:32

...mal was frag muss

Hat der Bürger eigentlich bis dato einen Zugang zu dem Gelände gehabt ?
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unbekannt (78 Kommentare) am 12.04.2013 19:09

Nein ...

... hatte er nicht. War Privatgelände und bleibt es!
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Lonicerus (241 Kommentare) am 13.04.2013 16:55

Auch der Domvorplatz...

...ist Privatgelände. Dennoch muss ich nicht den Dompfarrer oder Bischof um Erlaubnis fragen, wenn ich über den Platz gehen möchte. Das Stichwort ist Gemeinbedarfsfläche. zwinkern
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Lonicerus (241 Kommentare) am 12.04.2013 18:17

Ja!

Bis die Benediktiner Ende 2010 das Gelände verlassen haben, war tagsüber das Tor offen und jeder konnte in den Park hinein. Auf dem Areal befand sich auch eine öffentliche Kirche, die vom ganzen Viertel genutzt wurde. Ebenso veranstalteten die Mönche Feste u. ä. im Garten, zu denen alle Bürger eingeladen waren. Die einzelnen Gartenbereiche wurden sogar ehrenamtlich von einigen Würzburgern betreut.

Ein abgeschlossenes Kloster im herkömmlichen Sinne war es nie, denn es diente ja zuerst als Wohnheim für Schüler und Studenten und später als Meditationszentrum und zur Erwachsenenbildung.
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