Würzburg

Politischer Aschermittwoch der Zellerauer SPD

Im Bild (von rechts): Freya Altenhöner (Vorsitzende der Würzburger SPD), Alexander Kolbow (Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion), Marion Schäfer-Blake (3. Bürgermeisterin der Stadt Würzburg), OB-Kandidatin Kerstin Westphal, Ludwig Paul (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken), Stadträtin Gisela Pfannes und Ortsvereinsvorsitzender Klaus Friedrich.
Im Bild (von rechts): Freya Altenhöner (Vorsitzende der Würzburger SPD), Alexander Kolbow (Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion), Marion Schäfer-Blake (3. Bürgermeisterin der Stadt Würzburg), OB-Kandidatin Kerstin Westphal, Ludwig Paul (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken), Stadträtin Gisela Pfannes und Ortsvereinsvorsitzender Klaus Friedrich. Foto: Klaus Friedrich, SPD-OV Würzburg-Zellerau

„Hat das Handwerk noch `goldenen Boden`?“, unter diesem Motto stand der 45. "Politische Aschermittwoch" der Zellerauer SPD. Als Diskussionsgäste nahmen die OB-Kandidatin der Würzburger SPD Kerstin Westphal und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken Ludwig Paul an der Veranstaltung teil, geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Paul beantwortete das Motto der Veranstaltung mit einem klaren Ja: Das Handwerk habe „goldenen Boden“. Neben der großen Bedeutung des Handwerks für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt mit 1267 Betrieben in der Stadt Würzburg stelle auch die Handwerkskammer mit ihrem Bildungszentrum Würzburg, der Akademie für Unternehmensführung, dem Kompetenzzentrum für Energietechnik und der HWK-Service GmbH in der Daimler- und der Dieselstraße eine wesentliche Einrichtung und einen wichtigen Arbeitgeber im Stadtteil Zellerau dar. Die wirtschaftliche Lage im Handwerk sei gut und eine Ausbildung in einem Handwerksberuf sei eine Ausbildung für´s Leben, auch bei einem späteren Berufs- oder Arbeitsplatzwechsel. Paul formulierte die Anforderungen des Handwerks an die Kommunalpolitik unter der Überschrift von wirtschaftsfreundlicher Politik und Entbürokratisierung.

Unterstützung von Seiten Westphals und der Zellerauer SPD erhielt Paul bei den Themen geeigneter, bezahlbarer Flächen und Standorte für Betriebe, bezahlbaren Wohnraums für die Beschäftigten des Handwerks und der Berücksichtigung der Parkraumbedarfe von Handwerksunternehmen, die auf die Erreichbarkeit von Baustellen und Kunden in Zentrumslagen angewiesen seien.

Großen Beifall erhielt Paul für die Aufforderung der Vollversammlung der Handwerkskammer an die Handwerksbetriebe zur Tariftreue sowie für die Integrationsleistung des Handwerks. Unter den 2759 neuen Ausbildungsverträgen in Unterfranken seien über 200 mit Geflüchteten abgeschlossen, die laut Paul "niemandem die Arbeit oder den Ausbildungsplatz wegnehmen". Fast 1000 Ausbildungsplätze seien unbesetzt geblieben.

Kerstin Westphal hob die Bedeutung guter Arbeit als Grundlage für ein gutes Leben hervor. Das Handwerk stelle  gute Arbeit und Ausbildung zur Verfügung und trage zu bunten Stadtteilen in Würzburg, die Wohnen, Arbeiten und Leben vereinen, bei.

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