REGION WÜRZBURG

Polizei ermittelt: Tiere ohne Betäubung geschlachtet

Unerlaubtes Schächten im Lkr. Würzburg       -  Wie auf diesem Archiv-Foto aus Spanien sollen vier Männer im südlichen Landkreis Würzburg mehrere Tiere geschächtet haben - ohne Erlaubnis. Nun laufen Ermittlungen.
Wie auf diesem Archiv-Foto aus Spanien sollen vier Männer im südlichen Landkreis Würzburg mehrere Tiere geschächtet haben - ohne Erlaubnis. Nun laufen Ermittlungen. Foto: F G Guerrero (EFE)

Sie sollen im südlichen Landkreis Würzburg mehrere Tiere ohne Betäubung geschlachtet haben - jetzt laufen Ermittlungen gegen vier Männer im Alter von 22 bis 54 Jahren. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken und das Würzburger Landratsamt gemeinsam mitteilen, hatte die Ochsenfurter Polizei am vergangenen Freitagnachmittag zunächst einen Tipp bekommen: In einer Scheune im südlichen Landkreis sollen Tiere geschächtet werden.

Eine Streife fuhr los und fand vor Ort vier Männer, in der Scheune rund 50 lebende Schafe und Ziegen sowie mehrere tote Tiere - und Schlacht-Werkzeuge. Sofort sei das Würzburger Veterinäramt hinzugezogen worden. Dessen Überprüfung habe ergeben, dass mindestens fünf der Tiere ohne vorherige Betäubung getötet worden seien.

Für das Schächten ist eine besondere tierschutzrechtliche Genehmigung erforderlich, welche die Männer, die aus den Landkreisen Würzburg und Haßberge stammen, jedoch nicht eingeholt hatten. Nun wird gegen die Vier, unter denen nach Informationen unserer Redaktion Muslime sein sollen, wegen des Verdachts eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz ermittelt.

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