Würzburg

Protest "Maria 2.0": Bischof Jung geht auf Frauen zu

Der Würzburger Bischof Franz Jung will am Donnerstag Mahnwache katholischer Frauen vor dem Neumünster besuchen.
Der Würzburger Bischof Franz Jung. 
Der Würzburger Bischof Franz Jung.  Foto: Daniel Peter

Seit knapp einer Woche bewegt der Frauenprotest "Maria 2.0" die katholische Kirche.Auch in der Region Würzburg haben sich Frauen aus zahlreichen Kirchengemeinde organisiert, um darauf aufmerksam zu machen, dass in den Machtstrukturen der katholischen Kirche die Frauen benachteiligt sind. Auch kritisieren sie die Vertuschung von sexuellen Missbrauch durch Amtsträger. Nun hat sich erstmals auch der Würzburger Bischof Franz Jung zu "Maria 2.0" geäußert: "Ich verstehe den Protest unter dem Leitwort Maria 2.0 als Ausdruck echter Sorge um eine gute weitere Entwicklung der katholischen Kirche, was die Stellung der Frau anbelangt", so Jung auf Anfrage dieser Redaktion.

"Die Anliegen, die mit dem Protest verbunden sind, nehmen die deutschen Bischöfe ernst. Denn sie gehören zu den Themen, die im Rahmen des synodalen Weges gemeinsam besprochen werden sollen." Bischof Jung kündigte zudem an, dass er an diesem Donnerstag vor dem Rosenkranzgebet für seinen verstorbenen Vor-Vorgänger Paul-Werner Scheele zu den Frauen gehen wird, die ab 17.20 Uhr am Würzburger Neumünster eine Mahnwache halten wollen.

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