Güntersleben

Radau vor dem Rathaus in Güntersleben

Die Kinder verlasen ihre Forderungen an die Bürgermeisterin.
Die Kinder verlasen ihre Forderungen an die Bürgermeisterin. Foto: Ammon

Mit Dosen, leeren Plastikflaschen oder Rasselbüchsen, kurz, mit allem, was ordentlich Krach macht, hatten sich die Kinder versorgt, um beim Krachmacherzug der Kindergärten für ordentlich Radau zu sorgen. Dem Zug hatten sich die Fastnachter der Eigenheimer Vereinigung und erstmals auch der Säubirlesrat angeschlossen. Nachdem die Kinder jeweils an ihren Einrichtungen gestartet waren, versammelten sie sich am Feuerwehrplatz vor dem Rathaus. Dort wurde bei viel Musik und Tanz das Faschingswochenende eingeläutet. Seit gut zehn Jahren zeigen die Kinder bei dem im Landkreis einmaligen Umzug, wie sehr ihnen das Krachmachen liegt.

Für Bürgermeisterin Klara Schömig und ihre beiden Mitarbeiterinnen gab es kein Entrinnen. Sie wurden aus der Amtsstube entführt und hatten den Fastnachtern fest verschnürt vom Anhänger aus Rede und Antwort zu stehen. Keinen Erfolg hatte der Versuch der Bürgermeisterin, sich mit dem Hinweis, dass seit September die Johanniter für die Kindergärten zuständig seien, aus der Verantwortung zu ziehen.

Für die Kinder vom Erdenstern und der Villa Kunterbunt, die Lohwaldspechte und die Ackerstrolche stand fest: "Wir Kinder machen Lärm und Krach, jetzt ist hoffentlich auch das ganze Rathaus wach." Auch hatten sie eine Liste an Forderungen mitgebracht: So soll aus dem Kettenbrunnen kein Wasser, sondern Schokolade sprudeln und es soll ein Schwimmbad mit Rutsche am Dürrbach entstehen.

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