OCHSENFURT

Radwegbau nach Frickenhausen nimmt Fahrt auf

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Seit Jahrzehnten wird er sehnlichst erwartet: der Radweg zwischen Ochsenfurt und Frickenhausen. Nach der Stadtratssitzung am Dienstag rückt der Bau wieder ein Stück näher. Und darüber sind alle Fraktionen froh. Wenn jetzt auch noch die Gemeinde Frickenhausen mit den nötigen Grundstücksverhandlungen voran kommt, könnte bereits im Spätherbst mit dem Bau begonnen werden. Bürgermeister Peter Juks ist dabei guter Dinge.

Der drei Meter breite Radweg zwischen Ochsenfurt und Frickenhausen soll im Stadtgebiet stets parallel zur Staatsstraße verlaufen, was für Ochsenfurt Veränderungen am Schwimmbad und am Sportheim des Ochsenfurter Fußball-Vereins mit sich bringt.

Für die Planung des Radweges ist das Staatliche Bauamt zuständig. Die Kosten übernimmt der Freistaat. Die Stadt könnte die Bauarbeiten dazu nutzen, den Gehweg nördlich der Straße nach Frickenhausen, der an vielen Stellen schadhaft ist, zu reparieren. Denn das Staatliche Bauamt beabsichtigt parallel zum Bau des Radweges auf einer Länge von 580 Metern auch die Fahrbahndecke und die Entwässerungsrinne an der Staatsstraße zu erneuern. Die Stadt hätte den Vorteil, dass das Staatliche Bauamt die Ausschreibung für den Gehweg mit übernehmen würde.

Die rund 30 000 Euro für die neue Gehweg-Decke und für die Bordsteine, die mittlerweile schon 40 Jahre alt sind, müsste allerdings die Stadt tragen. Der Stadtrat stimmte für diese Maßnahme. „Nach heutigem Stand müssen die Kosten nicht auf die betroffenen Anwohner umgelegt werden“, erklärte Bürgermeister Peter Juks.

Im Bereich des OFV-Sportheims wird zwischen der Staatsstraße und dem Radweg ein Grünstreifen mit einer gleichbleibenden Breite von einem Meter errichtet. Stadtrat Herbert Gransitzki (SPD) wäre daran gelegen, hier Platz zu sparen. Dort, wo es möglich ist, soll der Grünstreifen auf ein Mindestmaß verkleinert, aber maximal nicht breiter als einen Meter werden. Die Fahrradständer, die jetzt beim OFV-Heim entfallen, werden durch neue auf der Maininsel ersetzt.

Auch beim Schwimmbad fallen Parkplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder weg. Etwa 60 der bislang 66 Auto-Stellplätze werden bleiben. Bürgermeister Juks sicherte zu, dass der ehemalige Fußballplatz weiterhin als Parkplatz genutzt werden kann. Zumindest so lange die Stadt Frickenhausen Grundstückseigentümer ist. Mit dem neuen Besitzer müsste dann wieder verhandelt werden. Stadtrat Wolfgang Karl bat darum, auch zu prüfen, ob weitere Stellplätze für Fahrräder unter dem Schwimmbadgebäude möglich sind.

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