Würzburg

Raserunfall in Würzburg: Polizei sucht weiter nach Zeugen

Seit rund zwei Wochen sitzt ein 20-Jähriger in U-Haft: Er soll in Würzburg mit überhöhter Geschwindigkeit eine rote Ampel überfahren und eine Frau erfasst haben. War es ein Rennen?
Am 1. Dezember wurde eine Frau in Heidingsfeld von einem Auto erfasst. Gegen den 20 Jahre alten Fahrer wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt.
Am 1. Dezember wurde eine Frau in Heidingsfeld von einem Auto erfasst. Gegen den 20 Jahre alten Fahrer wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Foto: Daniel Karmann, dpa

Die Ermittlungen im Raserunfall von Würzburg laufen weiter. Wie die Polizei am Montag auf Nachfrage mitteilte, suchen die Ermittler weiter nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und möglicherweise weiteren Beteiligten machen können.

Unterdessen sitzt der 20-jährige Unfallfahrer weiter in Untersuchungshaft, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Gegen den jungen Mann wird nicht nur wegen des Verdachts eines "verbotenen Kraftfahrzeugrennens", sondern auch wegen versuchten Mordes ermittelt.

Der Inhaftierte hat laut Zeugenaussagen und ersten Ermittlungen am ersten Advent mit überhöhter Geschwindigkeit eine rote Ampel im Stadtteil Heidingsfeld überfahren und eine 42-jährige gehörlose Fußgängerin erfasst. Sie wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Der 20-Jährige wurde zwei Tage später verhaftet.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0931) 457-2230 zu melden. Außerdem hat die Polizei weiter ein Medien-Upload-Portal geschaltet, wo Zeugen sachdienliche Videos oder Fotos hochladen können.

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