Würzburg

Rassistische Bilder in WhatsApp-Gruppe von Fridays For Future: Kripo ermittelt wegen Volksverhetzung

Im März demonstrierten über 1.000 Schüler gegen den Klimawandel. Im Internet werden sie dafür oft angefeindet. Foto: THOMAS OBERMEIER

Unbekannte erhielten letzte Woche unter falschem Vorwand weitreichende Zugriffsrechte und spammten rechtsextreme Bilder in eine Whatsapp-Gruppe des Würzburger Fridays For Future-Ablegers.

"Wir haben in Absprache mit der Staatsanwaltschaft von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet", schreibt die Polizei Würzburg. Die Kripo Würzburg habe durch die Berichterstattung dieser Redaktion von dem Fall mitbekommen. "Es werden beteiligte Personen als Zeugen geladen und die strafrechtlich relevanten Darstellungen gesichert", erklärt die Polizei.

"Wir unterstützen die Polizei bei den Ermittlungen", sagt Chan-Jo Jun. Der Würzburger IT-Antwalt hatte Fridays For Future honorarfrei seine Hilfe angeboten. Die Anzahl von Verfahren wegen Volksverhetzung liege im niedrigen Bereich, erzählt die Würzburger Polizei und rät  "sofort Anzeige zu erstatten", wenn Bürger auf volksverhetzende Inhalte stoßen. Hilfreich sei es, die Abbildungen und Daten zu sichern und zur Anzeigenerstattung mitzubringen.

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