FRANKEN

Raumordnungsverfahren zur B 26n beginnt

Dass ein politisch gewolltes Projekt wie die Westumgehung in dem Stadium noch gestoppt wird, hält Fachanwalt Johannes Bohl für lebensfremd. Dennoch können sich viele Details ändern.
Letzter Blick: Baudirektor Klaus Schwab (links) und Johannes Hardenacke, Sprecher der Regierung von Unterfranken, prüfen Unterlagen für die B26n. Foto: Foto: Theresa Müller
Das Raumordnungsverfahren (ROV) für die umstrittene Autobahn-Westumgehung (B 26n) beginnt am heutigen Montag. Der Würzburger Rechtsanwalt Johannes Bohl mahnt Kommunen und Verbände, sie sollten sich unbedingt beteiligen. Frage: Da planen die Behörden zehn Jahre, und dann stellen sie die Frage, ob die Autobahn in der Form ,raumverträglich' ist. Klingt das nicht merkwürdig, Herr Bohl? Johannes Bohl: Na ja, das ist der übliche Ablauf in einem gestuften Planungsverfahren. Erst gibt es eine informelle Phase, in der politische Weichenstellungen stattfinden, dann die Bedarfsplanung des Bundes. Erst wenn man sich ...
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