Kürnach

Rechtsextreme Schmierereien: Ein Dorf zieht die Lehren

Rechtsextreme Sprüche und Symbole allerorten. In Kürnach tobten sich Jugendlich aus und verschandelten den Ort. Die Verantwortlichen für die Jugendarbeit sind geschockt.
Rechtsextreme Schmierereien wie diese prangten an vielen Wänden in Kürnach. Foto: Matthias Demel
Hakenkreuze, "Sieg-Heil"-Schmierereien, oder Sprüche, wie "Asylanten raus": Jede Menge solcher  rechtsextremer Graffiti prangten an Wänden und auf Brückenpfeiler in Kürnach. Antja Schrader-Dorner, die Leiterin des Familienstützpunktes, ist geschockt. Es ist nicht das erste Mal, dass Kürnach durch rechtsextreme Umtriebe auffällt. Im August 2004 trafen sich etwa 600 Skinheads zu einer angeblich privaten Geburtstagsfeier auf einem Aussiedlerhof. "Das es so etwas quasi direkt in der Nachbarschaft gibt, ist für mich schon sehr erschreckend", sagt Schrader-Dorner. Bisher seien ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen