Ochsenfurt

Rege Diskussionen und viele Informationen

Standen Rede und Antwort beim Aschermittwochstreffen in Goßmannsdorf (von vorne links) stellvertretende Bürgermeisterin Rosa Behon, CSU Vorsitzende Christiane Brock sowie (von vorne rechts) Fraktionsvorsitzender Wolfgang Karl, Mitglieder im Stadtrat Manfred Singer, Judith Schieblon und Siegfried Scheder. Foto: Walter Meding

Zum traditionellen Fischessen an Aschermittwoch trafen sich führende CSU-Mitglieder des Ortsverbandes Ochsenfurt nach Erlach im Jahr 2017 und Zeubelried in 2018 nunmehr im Pfarrheim Goßmannsdorf und gut 30 Personen waren der Einladung gefolgt.

Nebst interessierten Bürgern hieß die CSU Vorsitzende Christiane Brock die Bezirks- und Kreisrätin, sowie stellvertretende Bürgermeisterin Rosa Behon, den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Wolfgang Karl, sowie Stadträtin Judith Schieblon und deren Kollegen Siegfried Scheder und Manfred Singer willkommen.

Nach dem Fischessen berichtete Rosa Behon über den aktuellen Stand der Dorfsanierung im Bereich Mainufer, Schafsbach, Zehnthofstraße und Abriss des Rathauses. Zuvor informierte sie darüber, dass bei aktuell 11 625 Einwohnern in Ochsenfurt, 1125 in Goßmannsdorf beheimatet sind, dabei ist der männliche Part mit 579 in der Überzahl. 67 Kinder zählt derzeit der westlich gelegene Ortsteil.

Mainufergestaltung soll im Juni beginnen

Bei der Renovierung des Kirchturms investierte die Stadt Ochsenfurt über 500 000 Euro mit finanzieller Unterstützung der Diözese. Einen besonderen Dank richtete die stellvertretende Bürgermeisterin an den TSV und die Arbeitskreise. Sie hätten einen großen Beitrag zur Dorferneuerung beigetragen und machen das nach wie vor.

Auf Nachfrage von Hermann Engert erklärte Wolfgang Karl, dass kein Geld zur Mainufergestaltung im Haushalt 2019 eingestellt wurde, allerdings, so Rosa Behon, wurden 2018 ein Betrag von 80 000 Euro festgesetzt und dass dafür, auch aus einer Restsumme aus 2017, noch 120 000 Euro zur Verfügung stünden. Manfred Deppisch geht davon aus, dass noch im Juni 2019 mit der Mainufergestaltung begonnen wird.

Eine rege Diskussion entstand zum Thema Abriss des alten Schulgebäudes im Zentrum des Dorfes, allerdings konnten die Stadträte eine klare Mehrheit für einen Abriss ausmachen.

Bedarf an Krippenplätzen

Kindergartenreferentin im Stadtrat, Judith Schieblon, informierte zum Sachstand Kinderkrippe und Kita. In Goßmannsdorf gebe es viele Kleinkinder, die derzeit überwiegend in Kleinochsenfurt untergebracht wären. „Es erschließt sich für uns derzeit nicht, warum die Krippe erst im Juni 2020 fertig sein soll und nicht wie im November 2018 von Bürgermeister Juks angekündigt im September 2019“, stellte Wolfgang Karl fest, was ihn den Zwischenruf „Ihr wisst verdammt wenig“ einbrachte und er dies damit beantwortete: „Woran das wohl liegt?“.

Eine ähnliche Antwort erhielt auch ein Bürger auf die Frage, warum in der Verwaltung in der jüngsten Zeit so viele Führungskräfte sich in andere Orte haben versetzen lassen.

Einig waren sich auch alle Besucher, dass am Bach ein Bushaltehäuschen installiert werden soll, was die kommunalen Politiker als klaren Auftrag mit ins Rathaus nehmen. Wie das Parkchaos in der Zehnthofstraße der Ortsmitte in Griff zu bekommen ist, darüber gingen die Meinungen auseinander. Klar war aber ohne Frage, dass man den dortigen Anwohnern Parkplätze zugestehen muss. In punkto rechte und linke Bachgasse wurde auch moniert, dass Schnittabfälle von Bäumen im Bachgraben lägen und bei einem Starkregen massiv Behinderungen einbringen könnten.

Rosa Behon hat Interesse am Amt der Bürgermeisterin

In Blickrichtung Baugebiet Lehmgrube erklärte Wolfgang Karl, dass hier die behördlichen Maßnahmen für den Bebauungsplan wohl nicht vor Herbst 2019 beendet sein würden und da muss dann alles ohne Einspruch und Beanstandungen über die Bühne gehen.

Und als die Versammlung zum Schlusswort eingeläutet wurde, teilte Rosa Behon auf Anfrage eines Bürgers mit, Interesse an der Kandidatur als Bürgermeisterin zu haben. Das werde aber in einer gemeinsamen Versammlung der drei Ortsverbände Ochsenfurt, Hopferstadt und Hohestadt geklärt. Aktuell gebe es zwei weitere Personen, die im Gespräch wären, informierte sie.

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