WÜRZBURG (HOW)

Republikaner: „Deutsche Volksschule“ ins Moz

In das Gebäude des ehemaligen Mozart-Gymnasiums soll nach den Vorstellungen des Kreisverbandes der Republikaner wieder eine Schule einziehen – allerdings keine gewöhnliche. In einer Pressemitteilung schlägt Kreisvorsitzender Bertold Seifert vor, eine „Deutsche Volksschule“ als „Modellversuch“ einzurichten: „In diese können deutsche Schulkinder, wenn sie einer Multikulti-Bildungsblockade entgehen wollen, übertreten“.

Bei den zahlreichen Nutzungsvorschlägen für das „Moz“ ist der Vorstoß der Republikaner der ungewöhnlichste. Die fremdenfeindliche Bildungsforderung überrascht nicht. Die Republikaner verstehen sich als eine Partei, die sich „für Heimatrecht und gegen Überfremdung“ und „für deutsche Interessen und gegen den zunehmenden Verlust nationaler Souveränität“ einsetzt, wie der Homepage der Partei zu entnehmen ist.

Ob Absicht oder Zufall, in der Mitteilung ist der Vorschlag „Deutsche Schule“ nicht hervorgehoben. Die Überschrift lautet vielmehr: „Republikaner wollen auf dem Kardinal-Faulhaber-Platz eine Grünfläche mit Blumenrabatte!“ Aufs Moz-Gelände sollen nach dem Republikaner-Vorschlag ein Studentenwohnheim, ein Lebensmittelmarkt, eine Tiefgarage und besagte „Deutsche Schule“.

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