RIMPAR

Rimparer Theater in der Warteschleife

Wahlen bei der Laienspielgruppe Rimpar: (von links) Angelika Leppich (Schriftführerin), Heinz Kess (2.Vorsitzender), Irmtraut Weiler (Kassenwart), Ernst Kütt (Revisor), Paul Weilnhammer (Theaterwart), Robert Mayer (Revisor), Frank Hochstetter (Vorsitzender). Foto: Mintzel

In Rimpar wird vermutlich im Sommer ein kultureller Höhepunkt fehlen. Der Theatersommer, wie er in den letzten 18 Jahren unter der Regie des zurückgetretenen Regisseurs und ehemaligem Vorsitzenden Adolf Albert geprägt war, scheint endgültig gestorben zu sein. So äußerte sich jedenfalls der neue Vorstand. Man will wieder zurück zu den ursprünglichen einfachen Bauernstücken des Gründers Otmar Arnold.

Schon seit Sommer letzten Jahres prallten die Meinungen darüber innerhalb der Laienspielgruppe heftig aufeinander und brachten Unfrieden in die früher harmonische Gemeinschaft.

In der notwendig gewordenen Jahreshauptversammlung der Laienspielgruppe Rimpar gab es gleich zu Anfang eine heftige Diskussion über den einzigen Punkt der Tagesordnung „Neuwahl des Vorstandes“. Während einige nur die zwei Posten des zurückgetretenen Vorsitzenden und der Schriftführerin zur Wahl ansetzen wollten, forderten die anderen eine Neuwahl des gesamten Vorstandes. Man einigte sich derart, dass alle Vorstandsmitglieder zurücktraten, um dann neu wählen zu können. Die richtige Vorgehensweise ist bedeutsam, um vor dem Registergericht zu bestehen.

Der neue Vorsitzende Frank Hochstetter erläuterte in seiner Antrittsrede die Zukunftspläne des Vereins: Im Herbst will man vorerst im Maidbronner Vereinsheim „Kulisse“ einen Neuanfang starten. Der Zuschauerraum bietet nur etwa 70 Plätze.

Der eigentliche Rimparer Theatersommer befände sich in einer „Art Warteschleife“, man möchte erst einmal „zu den Wurzeln zurück“. Man darf gespannt sein, wie es dann tatsächlich weitergeht und ob die Besucher diese Trendwende akzeptieren.

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