WÜRZBURG

Rudolf Fuchs: Banker mit außergewöhnlichem Engagement

Ausgezeichnet: Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Rudolf Fuchs (Mitte), hat das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die Ehrung nahmen Staatssekretär Gerhard Eck (links) und Regierungspräsident Paul Beinhofer (rechts) vor. Foto: Marco Lang

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mainfranken, Rudolf Fuchs aus Rimpar, ist für seine Verdienste um das Gemeinwohl von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Die Ordensinsignien händigten Staatssekretär Gerhard Eck und Regierungspräsident Paul Beinhofer im Fürstensaal der Residenz aus.

In seiner Rede bezeichnete Eck das Bundesverdienstkreuz als sichtbare Anerkennung für besonderes Engagement; er betonte auch, dass die Unterstützung der Ehrenamtlichen durch ihre Familien und Gemeinden von großer Wichtigkeit ist.

Dann skizzierte Eck den Einsatz von Rudolf Fuchs in verschiedensten Bereichen der Gesellschaft. Fuchs war nicht nur im Umfeld der Sparkassenorganisationen ehrenamtlich tätig. Er engagiert sich noch heute an der Fachhochschule Würzburg Schweinfurt als Vorsitzender des Hochschulrates und als Schatzmeister der „Gesellschaft der Förderer und Freunde“ der FH.

Überdies nahm er zum Wintersemester 2011/2012 seine frühere Lehrtätigkeit an der FH wieder auf. Das Thema seiner Lehrveranstaltung „Ursachen und Wirkungen in der Bankenkrise“ war für Fuchs, wie er sagte, auch das wichtigste Thema in seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse.

Seit 2001 war Rudolf Fuchs Mitglied der Kuratoriums des jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums „Shalom Europa“ und über 20 Jahre Mitglied des Kuratoriums der internationalen Studentenorganisation „Aiesec Würzburg“, die in mehr als 100 Ländern aktiv ist. Außerdem er sich bei Kolping Mainfranken als Verwaltungsratsvorsitzender, für den Malteser Hilfsdienst als Revisor, als beratendes Vorstandsmitglied des Caritasverbands der Diözese und als Vorstandsmitglied des „Arbeitskreises auf Burg Rothenfels“.

Im Gespräch mit dieser Zeitung sagte Rudolf Fuchs, die ehrenamtliche Tätigkeit sei für die Persönlichkeitsentwicklung junger Leute besonders wichtig. Er sei in seine Ehrenämter hineingewachsen, da ihm schon früh das Vertrauen entgegengebracht wurde, verschiedene Ämter zu übernehmen. Durch sein jahrelanges Engagement wolle er der Gesellschaft ein Stück dieses Vertrauens zurückgeben. Fuchs betonte, dass die Ausgezeichneten kein elitärer Kreis seien, sondern ganz normale Leute, die sich auf ihrem speziellen Gebiet verdient gemacht haben.

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