Gaukönigshofen

Rücklagen höher als die Schulden

Ein insgesamt positives Ergebnis hatte die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2018 für die Gemeinde Gaukönigshofen. Dies ging aus dem Bericht des Vorsitzenden des örtlichen Rechnungsprüfungsauschusses, Wolfgang Mark, hervor, der zusammen mit Thekla Walch und Sabrina Körner die Prüfung durchgeführt hatte.

Die Pro-Kopf-Verschuldung konnte von 693 auf 596 Euro zurückgeführt werden. Die Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt lag mit 834 000 Euro deutlich höher als der Haushaltsansatz von 137 000 Euro. Die allgemeine Rücklage umfasse jetzt 1,7 Millionen. Die Rücklagen seien erstmals seit langer Zeit höher gewesen als die Schulden. Zurückzuführen sei das Ergebnis vor allem auf Mehreinnahmen bei der Gewerbe- und Einkommensteuer, sowie nicht getätigte Ausgaben.

Eingehend befasst hat sich der Prüfungsausschuss mit den Abrechnungen für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Wolkshausen. Hier wirkte sich die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge aus. 107 000 Euro seien seinerzeit als umlagefähig angesehen worden. Vorauszahlungen dürften aber nur dann einbehalten werden, wenn bis spätestens 2024 eine fiktive Schlussabrechnung erfolge. Ungefähr 59 000 wurden eingefordert.  Rund 46 000 Euro seien bislang eingegangen. Auf den Differenzbetrag werde die Gemeinde wohl verzichten müssen. Bürgermeister Bernhard Rhein stellte aber fest, dass der Staat dieses Geld erstatte. Verwaltungsleiter Winfried Betz ergänzte, dass die fiktive Schlusabrechnung bereits in Arbeit sei.

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