WÜRZBURG

Rund 250 Teilnehmer beim Ostermarsch

Die Proteste richteten sich gegen die Duldung von Kriegsverbrechen und die Milliarden-Ausgaben für Rüstung. Die Teilnehmer wüssten eine bessere Verwendung für das Geld.
Knapp 250 Menschen gingen in diesem Jahr auf die Straße, um für nukleare Abrüstung und gegen Rüstungsexporte zu demonstrieren. Foto: Fotos: Pat Christ
Was Krieg ist, weiß Erika Schindelin. Als Kind erlebte sie den Zweiten Weltkrieg im tschechischen Römerstadt, heute Rýmaøov mit. Nie mehr will sie solche Bilder sehen. Deshalb setzt sich die 80-jährige Pfarrersfrau aus Würzburg unverdrossen dafür ein, dass die Welt friedlicher wird. Zusammen mit ihrem Mann Werner Schindelin nahm sie am Samstag am 35. Würzburger Ostermarsch teil. „30 Milliarden mehr für das Militär? – Frieden geht anders!“ lautete das diesjährige Motto. Friedlich war die Welt noch nie. Doch so unfriedlich wie derzeit war sie auch schon lange nicht mehr. „Wir lassen ...