Würzburg

Rund 60 Teilnehmer bei Smart Mob für „Maria 2.0“

Rund 60 Frauen und auch einige Männer unterstützten bei einem Smart Mob auf dem Domvorplatz die Aktion "Maria 2.0". Foto: Kerstin Schmeiser-Weiß, POW

Mit einem Smart Mob in Würzburg hat die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) die Aktion „Maria 2.0“ unterstützt. Rund 60 Frauen und auch einige Männer trafen sich auf dem Platz vor dem Kiliansdom, entrollten eine mehrere Meter lange Papierbahn mit der Aufschrift „Für eine gleichberechtigte, gerechte, offene und menschliche Kirche. Ich bin dabei!“ und sangen gemeinsam Lieder. Das berichtet der Pressedienst des Bischöflichen Ordinariats.

Organisiert wurde die rund halbstündige Aktion von Angelika Goj vom KAB-Ortsverband Unterdürrbach und Susanne Öttinger vom KAB-Ortsverband Lengfeld. „Maria 2.0 darf nicht nur ein Strohfeuer gewesen sein. Steter Tropfen höhlt den Stein, dafür müssen wir Frauen sorgen“, sagte Goj in einem kurzen Statement. Mit ihrer Unterschrift auf der Papierbahn setzten sich die Teilnehmer für eine zukunftsfähige, geschwisterliche Kirche ein, in der es ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen, Männern, Laien und Geistlichen auf allen Ebenen gebe. Ein solcher Prozess könne aber nicht von heute auf morgen passieren. „Wir Frauen müssen uns selbst für unsere Belange einsetzen“, betonte Goj. „Unterschreibt, damit wir reale Personen sind, und zeigt, dass man mit uns Frauen immer rechnen muss.“

Die Papierrolle mit den Unterschriften werde an Bischof Franz Jung übergeben, erklärte Goj. Viele Frauen trugen Schilder mit Aufschriften wie „Kirche erneuern – jetzt“ oder „Keine Zukunft der Kirche ohne Frauen“. Im Schlusssegen bat Öttinger unter anderem um „Beweglichkeit für unsere Köpfe, damit wir auch einmal querdenken“.

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