AUB/BAMBERG

Rundwanderung: Wo Kunigundes Schleier hängen blieb

Das Gollachtal bei Aub ist ein entlegener Flecken Mainfrankens. Der Wanderer ist hier mit sich allein beschäftigt - und mit Sagen voller Zauber und Teufel.
Die Kunigundenkapelle wurde um 1230 erbaut. Die ihr zugrunde liegende Sage geht auf die Kaiserin Kunigunde in Bamberg zurück. Foto: Thomas Obermeier
Wie gut, dass Ostwind wehte, als Kunigunde in Bamberg eines Tages drei Schleier aus der Hand ließ. Die später Heiliggesprochene hatte gelobt, jeweils dort eine Kapelle bauen zu lassen, wo die vom Winde verwehten Schleier auf die Erde niedergehen. So kam es, dass sich einer dieser Schleier in einer Linde zwischen den Dörfern Burgerroth und Buch im Kreis Würzburg verfing. Weit weg von Bamberg. Vom Ostwind getragen. Vor ungefähr 1000 Jahren. Kurios, wie die Kapelle entstanden ist Jene Linde steht heute noch. Sie ist im Zusammenhang mit dem Schleier Nährboden geworden für eine dieser zauberhaften, versteckten ...
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