Uffenheim

Sammeltaxi: Von zu Hause zur Haltestelle und zurück

Bei seinem Mobilitätskonzept setzt der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim auf den Bedarfsverkehr – und dabei auf größtmögliche Flexibilität bei der Beförderung der Menschen. Jetzt sind die Städte und Gemeinden gefordert, entsprechende Haltestellen herauszusuchen.

Beim Mobilitätskonzept für den Landkreis war bislang vorgesehen, dass das zukünftige Anrufsammeltaxi zwischen sogenannten virtuellen Haltestellen innerhalb von sechs Sektoren, in die der Landkreis aufgeteilt ist, fahren soll. Das hat sich nach den Worten von Landrat Helmut Weiß, wie dieser jüngst bei der Bürgermeister-Dienstversammlung erklärte, geändert. Um für den Landkreis ein stimmiges Gesamtkonzept und für die Bürger mehr Komfort zu erreichen, sei beabsichtigt, dass die Fahrzeuge zwischen Haustüre und Haltestelle oder umgekehrt verkehren können. Um dies umsetzen zu können, wird von den virtuellen Haltestellen abgewichen.

Der Landkreis wird dafür Bedarfsverkehrs-Haltestellen einrichten. Das beauftragte Verkehrsplanungsbüro hat passenden Standorte auf Grundlage der von den Städten und Gemeinden gemachten Vorschläge ermittelt. Über diese hat nun auch der Verwaltungsausschuss des Uffenheimer Stadtrates beraten.

Bürgermeister Wolfgang Lampe hatte im Vorfeld der Sitzung des Verwaltungsausschusses die Meinungen der Ortssprecher und der Fraktionen abgefragt. Zuviele Haltestellen dürften es nämlich auch nicht sein. Hauptsächlich gehe es darum, dass an den geplanten Haltestellen auch ein Fahrzeug halten könne. Derzeit gehe es nicht primär darum, ob eine Haltestelle auch barrierefrei sei. Dies sollte aber zum Beispiel beim Bahnhof oder bei den Supermärkten der Fall sein, meinte Lampe.

Wünsche des Seniorenbeirats

Helmut Pustolla, Vorsitzender des Seniorenbeirats, der zusammen mit seiner Stellvertreterin Helga Weid an der Sitzung teilnahm, zeigte dafür Verständnis. Gleichwohl mahnte er an, dass die eingesetzten Fahrzeuge auch absenkbar sein müssten. Lampe sicherte zu, dass er mit ihm gerne zum Landrat gehe, um dort Anliegen des Seniorenbeirats vorzutragen.

Wie auch schon in Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft geschehen, stimmten die Ratsmitglieder die Haltestellen mit den Gegebenheit vor Ort in der Stadt und den Ortsteilen und Gewerbegebieten ab. Die überarbeitete Version geht nun zurück an den Landkreis beziehungsweise das Planungsbüro. Lampe hofft, dass die Haltestellen dann auch so eingerichtet werden.

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