BIEBEREHREN

Sangesfreudiges Jubelpaar

Anni und Norbert Zobel, Bieberehren
Seit 50 Jahren gemeinsam unterwegs: Anni und Norbert Zobel aus Bieberehren feiern am Samstag Goldene Hochzeit. Foto: HANNELORE GRIMM

Für Norbert Zobel (74) und seine Frau Anni (geborene Winkler, 72) aus Bieberehren jährt sich am Samstag zum 50. Mal der Tag ihrer Hochzeit.

Goldene Hochzeit feiert das harmonische, vitale und aufgeschlossene Paar mit den zwei Kindern und den vier Enkeln sowie Verwandten und Freunden. Mit der Trauung am 21.Mai 1966 mit Pfarrer Josef Zobel in der Kirche in Unterschüpf begann für das Paar der gemeinsame Lebensweg.

Nachdem Mutter Agnes Zobel bedingt durch den Zweiten Weltkrieg (1939-1945) ihre Wohnung in Berlin verlassen musste, wurde Norbert Zobel in deren Heimatort in Mehlgast/Pommern, geboren. Im Jahre 1946 zog die Familie nach Bieberehren dem Geburtsort von Vater Georg Zobel.

Die Familie von Anni Zobel, die in Budaörs in Ungarn auf die Welt kam, wurde 1945 aus ihrer Heimat ausgewiesen. Ein neues Zuhause fanden die Winklers in Oberschüpf. Da es in dem Ort keine katholische Kirche gab, bauten die Eltern ihr Haus 1957 in Unterschüpf. Anni besuchte zunächst die Mädchenschule St. Bernhard in Bad Mergentheim.

Später war sie im Lohnbüro der Firma Bembé in Bad Mergentheim beschäftigt, bevor sie nach einer längeren Erziehungspause rund 30 Jahre bei der Creglinger Firma Wirthwein tätig war.

Norbert Zobel absolvierte eine Schreinerlehre. Anschließend arbeitete er fünf Jahre lang bei der Röttinger Firma Winkler bevor er bei einer Würzburger Firma für Innenausbauten im gesamten Bundesgebiet unterwegs war.

Der Schreinermeister, der 1977 zu der Orgelbaufirma Lauckhuff wechselte, stellte sein fachliches Können nicht nur bei dem Bau seiner eigenen Hausorgel und der Drehorgel unter Beweis.

Die Einrichtung der Sakristei in der Bieberehrener Kirche ist ebenso sein Werk wie der Einbau der Toilettenanlage im Haus der Vereine. Daneben renovierte er mit einigen Berufskollegen die Orgel in der Marienkapelle. Vor einigen Jahren organisierte er den freiwilligen Einsatz, bei dem die Südseite des Friedhofs erneuert wurde.

Im Sängerkranz Bieberehren, dem auch Anni Zobel seit über vier Jahrzehnten angehört, wurde er für seine Tätigkeit als langjähriger Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt. Daneben stellte er sich zwölf Jahre lang als Mitglied im Gemeinderat zur Verfügung.

Bei ihren Reisen, die sie in viele fremde Länder führten lernte das Paar ebenso ein großes Stück von der Welt kennen wie bei den ausgedehnten Radtouren zu den Nobert Zobel auch heute noch gerne aufbricht. TEXT/Foto: HAG

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