Waldbüttelbrunn

Schmidt: Erst das Rathaus, dann das Mehrgenerationenhaus

Der amtierende Bürgermeiste Klaus Schmidt ist einer der beiden Kandidaten für die Stichwahl am kommenden Wochenende. Wie er die Gemeinde weiter entwickeln will.
Klaus Schmitt will in Waldbüttelbrunn Bürgermeiste bleiben, muss aber in die Stichwahl.
Klaus Schmitt will in Waldbüttelbrunn Bürgermeiste bleiben, muss aber in die Stichwahl. Foto: Hupp Photography

Sollte Klaus Schmidt die Stichwahl gewinnen, wäre es seine zweite Amtszeit als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Er ist vielfältig aktiv in verschiedenen Vereinen, unter anderem bei der AWO und im Hilfsfonds. Er ist seit 2008 im Gemeinderat und seit 2014 Bürgermeister von Waldbüttelbrunn. 

Frage: Haben Sie damit gerechnet, in die Stichwahl zu kommen?

Klaus Schmidt: Ja, bei drei Bewerbern wäre es unwahrscheinlich gewesen gleich im ersten Wahlgang zu gewinnen.

In Bayern gilt wegen des Corona-Virus der Katastrophenfall. Wie können Sie gerade Wahlkampf führen?

Schmidt: Im Moment kann ich gar keinen Wahlkampf machen, ich muss mich um die Bürger und meine Mitarbeiter kümmern und die Nachbarschaftshilfe anschieben. Der Wahlkampf ist im Moment zweitrangig.

Welche Aufgabe muss nach Ihrer Wahl als Erstes gelöst werden?

Schmidt: Ich würde gerne auf den Investor KCW zugehen und den beiden Cousins die Hand reichen. Dann müssten wir die Reset-Taste drücken, damit wir die Projekte gemeinsam voranbringen können.

Was sind darüber hinaus die wichtigsten Ziele für die nächsten sechs Jahre?

Schmidt: Zuerst werden wir das Rathaus fertig bauen und dann das Mehrgenerationenhaus, wahrscheinlich bis Ende 2022. Wichtig ist, dass wir die Dinge nacheinander angehen. Notfalls müssen wir etwas schieben. Eventuell muss der Neubau des Bauhofs auch etwas warten. Außerdem will ich den Radweg nach Höchberg auf trockenem Belag auf den Weg bringen, damit wir umweltfreundlich mobil bleiben.

Welche Qualifikation bringen Sie mit, um diese Ziele umsetzen zu können?

Schmidt: Ich bin seit 2008 Jahren im Gemeinderat und seit 2014 Bürgermeister meiner Heimatgemeinde. Ich bin Schulverbandsvorsitzender der Grund- und Mittelschule in Waldbüttelbrunn, stellvertretender Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes Albach, stellvertretender Vorsitzender des deutsch-französischen Partnerschaftskomitees, Aufsichtsratsvorsitzender der VWG Waldbüttelbrunn, Vorstandsmitglied der Volkshochschule Würzburg, Vorstandsmitglied der Allianz Waldsassengau und Vorstandsmitglied der Landkreis SPD. Ich verfüge über ein ungeheuer großes Netzwerk, lebe in einem Dreigenerationenhaus und stehe mit beiden Beinen im Leben.

Was schätzen Sie an Ihrem Gegenkandidaten?

Schmidt: Besonders seine Arbeit in der DJK, fällt mir da ein. Gefühlt ist Winfried Körner in seiner gesamten Freizeit für den Verein tätig.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Schmidt: Dienstlich ist das in der Alten Kirche am Trautisch, wenn junge Paare den Bund der Ehe schließen. Privat sitze ich gerne auf der neuen Bank am Herrlesbrünnle, schaue ins Tal und genieße die Ruhe.

Wo steht Waldbüttelbrunn in sechs Jahren?

Schmidt: Durch die aktuelle Krise kann man das nicht voraussagen. Es kann zu Einbrüchen bei der Gewerbesteuer kommen, weil einige Firmen im Gewerbegebiet sehr stark im weltweiten Export sind.

Wie wollen Sie es schaffen, alle Bürger von Ihren Ideen zu begeistern?

Schmidt: Alles, was ich bis jetzt angefasst habe, hatte Hand und Fuß. Ich denke die Bürger vertrauen mir und werden mich auch auf dem weiteren Weg die nächsten sechs Jahre begleiten.

Zur Person
Name: Klaus Schmidt
Alter: 54
Partei: SPD
Familienstand: verheiratet
Beruf: Bürgermeister

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