WÜRZBURG

Schöne Momente erleben

Die Patienten, auch deren Angehörige und Freunde, sind herzlich eingeladen – je nach Befinden - in das Patientencafé oder auf die Terrasse der Palliativstation zu kommen. Foto: Palliative Care Team

Seit einigen Monaten findet auf der Palliativstation am Universitätsklinikum Würzburg durch ehrenamtliches Engagement ein neues Angebot für Patienten, deren Angehörige und Besucher statt.

An Freitagnachmittagen bietet Johanna Klug, Studentin für Medienmanagement an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg, verschiedene Möglichkeiten des Zusammenkommens und des Austauschs an oder bringt kleine Aufmerksamkeiten in die Patientenzimmer, heißt es in einer Pressemitteilung. Dieses neue Angebot ergänzt den bereits seit vielen Jahren etablierten und wertgeschätzten Besuchsdienst (Präsenzzeit an zwei Nachmittagen der Woche) der ehrenamtlichen Hospizhelfer des Malteser Hospizdienstes.

Unter dem Motto „Schöne Momente erleben“ und um die Patienten und deren Angehörigen den Krankenhausalltag etwas vergessen zu lassen, wurde im April gemeinsam Ostergebäck gebacken und verziert. Mit Beginn der Sommerzeit wurden bereits Bratwürste gegrillt, kühle Getränke wie Eistee, Eiskaffee und Eisschokolade angeboten, Obstsalat geschnippelt und mit Eis serviert. Und mit jedem weiteren Nachmittag entstehen neue Ideen.

Die Patienten, auch deren Angehörige und Freunde, sind eingeladen – je nach Befinden - in das Patientencafé oder auf die Terrasse der Palliativstation zu kommen. Alternativ können sie sich etwas von den angebotenen Getränken und Speisen direkt in das Patientenzimmer bringen lassen. Besonders schön ist es, die gemeinsame Zeit bei gutem Wetter auf der großen Terrasse zu verbringen. Der mit Kräutern, Pflanzen und Blumen begrünte Balkon lädt zum Verweilen ein. Seit einigen Wochen werten neue und bequeme Terrassenmöbel das Gesamtbild auf.

An manchen Freitagen bringt Johanna Klug einen Blumengruß in die Patientenzimmer. „Es ist unglaublich schön zu sehen, welche Freude eine kleine Aufmerksamkeit, wie eine einzige Blume, machen kann“, berichtet die 22-Jährige. Ebenso wie die „schönen Momente“ werden die Kunst-/ Musik- und Atemtherapie durch Spenden finanziert.

Weitere Informationen gibt es unter: www.palliativmedizin.ukw.de/spenden.html.

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