WÜRZBURG

Schüler schockiert über die Nazi-Verbrechen

Schüler der Jenaplan-Schule übernahmen heuer die Patenschaft der „Würzburger Stolpersteine“. Besonderes Augenmerk legten sie auf das Schicksal der Euthanasie-Opfer.
Schülerinnen und Schüler der Jenaplan-Schule tragen Briefe besorgter Angehöriger von psychisch kranken Menschen aus Unterfranken an die Heil- und Pflegeanstalt Werneck vor. Foto: Foto: Pat Christ
Es sah aus, wie eine ganz normale Krankenstation. Doch das war nur Tarnung. Nach Pirna-Sonnenstein kamen die Menschen, um getötet zu werden. Auch 63 Würzburgerinnen und Würzburger, die psychisch krank oder geistig behindert waren, wurden hier umgebracht. Eine von ihnen war Veronika Schönbein, mit deren Schicksal sich die Schüler der Jenaplan-Schule beschäftigten. Bei einer Gedenkveranstaltung der „Würzburger Stolpersteine“ stellten sie vor, was sie herausgefunden hatten. Veronika Schönbein, 1901 in Würzburg geboren, wohnte in der Kartause – ganz in der Nähe des heutigen Bayernstifts. ...
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