Würzburg

Schweineskandal: Ermittlungen sind auf der Zielgeraden

Dass der Bauer die Kadaver-Entsorgung nicht zahlen muss, sorgt für Wirbel. Aber ein wegweisendes Urteil lässt erahnen, wohin seine Reise noch gehen könnte: in den Knast.
Nur mit Sauerstoffflaschen und Schutzanzügen trauten sich Kontrolleure des Landratsamt im vorigen April in den Stall mit 2000 vor sich hin faulenden Schweinekadavern in Osthausen bei Gelchsheim. Foto: Gerhard Meißner
Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg ist der Fall nicht erledigt - das Urteil ist nicht rechtskräftig. Aber die Entscheidung, dass ein  Ochsenfurter Landwirt aus formalen Gründen die Kosten für die Entsorgung von 2000 Tierkadavern in seinem Stall nicht tragen muss, sorgt für zahlreiche empörte Reaktionen. Schnelligkeit vor Sorgfalt Das Landratsamt hatte sich um die Beseitigung der verendeten Tiere gekümmert, weil der Besitzer dazu nicht in der Lage war. Dann forderte die Kreisbehörde vergeblich 200 000 Euro von ihm zurück. Wie sich jetzt zeigte, war dem Landratsamt im Bemühen, einen ...
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