GELCHSHEIM

Schweineskandal: War es menschliches Versagen?

Rund 2000 Schweine sind in Gelchsheim (Lkr. Würzburg) verhungert. Ein technischer Defekt soll dafür verantwortlich sein. Doch jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Tiermisshandlung.
Tierställe: Wenn der Prüfer nicht kommt
Schweineskandal in Gelchsheim: Im April 2018 wurden dort 2000 tote Mastschweine entdeckt. Tierställe in Unterfranken werden nur alle zehn Jahre routinemäßig kontrolliert. Foto: Thomas Obermeier
Die rund toten 2000 Schweine, die im April dieses Jahres in einem Schweinestall bei Gelchsheim (Lkr. Würzburg) entdeckt wurden, sind vermutlich über Tage, wenn nicht Wochen hinweg qualvoll verendet. Das legt die Antwort der Staatsanwaltschaft Würzburg auf eine Anfrage der Redaktion nahe, die darin erstmals zu den Ergebnissen der polizeilichen Ermittlungen Stellung genommen hat. Die gutachterliche Untersuchung der Kadaver hat demnach ergeben, dass die Tiere vermutlich zwischen Oktober 2017 und März 2018 verendet sind. Die genaue Zahl der toten Schweine war aufgrund des fortgeschrittenen Verwesungszustands ...
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