Würzburg

Selbstbestimmtes Leben ermöglichen

Renate Braunbeck und ihr Team vom Ambulanten Betreuten Wohnen der AWO freut sich über ein zweites Fahrzeug.
Renate Braunbeck und ihr Team vom Ambulanten Betreuten Wohnen der AWO freut sich über ein zweites Fahrzeug. Foto: Anna Stark

Seit Sommer 2018 unterstützt das Team des Ambulant Betreuten Wohnen Würzburg Süd psychisch beeinträchtigte Menschen im vertrauten Lebensumfeld und begleitet sie in ihrem Alltag individuell und zielgerichtet, damit sie ein selbstbestimmtes Leben in vertrautem Lebensumfeld führen können – sei es in der eigenen Wohnung oder in einer betreuten Wohngemeinschaft. „Wir sehen unsere Aufgabe in der Unterstützung des Alltags und der Tagesstruktur, bei administrativen Angelegenheiten und Behördenerledigungen, bei der Erhaltung sozialer Kontakte und Freizeitgestaltung sowie bei der Entwicklung tragfähiger Berufs- und Lebensperspektiven“, erläutert Renate Braunbeck, Leiterin des Ambulant Betreuten Wohnens der Arbeiterwohlfahrt in einer Pressemitteilung. „Durch unser Angebot kann meist auch ein Klinik- oder Heimaufenthalt verhindert werden.“

Dank der Förderung durch Aktion Mensch konnte nun ein zweites Fahrzeug für das Ambulant Betreute Wohnen Würzburg Süd angeschafft werden. Dies kam zur rechten Zeit: Nach dem das Angebot des AWO Bezirksverbandes Unterfranken vor rund eineinhalb Jahren ans Netz ging, wurde es kontinuierlich ausgebaut. So werden mittlerweile 13 Menschen mit seelischer Beeinträchtigung in drei Wohngemeinschaften, ab Februar 2020 dann vier, betreut.

Team auf vier Mitarbeiter angewachsen

Zwei der WGs befinden sich in Heidingsfeld, die anderen beiden im Heuchelhof und in Lengfeld. Dazu kommen sechs Klienten in eigenen Wohnungen in Stadt und im Landkreis Würzburg sowie in Güntersleben, Uettingen, Gerbrunn und Lengfeld. Auch das Team ist inzwischen auf vier Mitarbeitende gewachsen. „Wir gehen davon aus, dass wir unser Angebot im neuen Jahr weiter ausbauen können“, freut sich Braunbeck. Weiter Anfragen stehen bereits im Raum.

Mit der Erweiterung des Dienstes wurde ein zweites Auto dringend benötigt, um weiterhin eine optimale Versorgung der Menschen zu gewährleisten. „Für Hausbesuche, vielfältige Erledigungen und Einkäufe mit und für Klienten, Besuche in Kliniken oder bei Arztpraxen und Behörden, sowie für Freizeitaktivitäten müssen wir einfach immer mobil sein“, betont Braunbeck.

Groß war daher die Freude bei Braunbeck und Team, als die Zusage für die Förderung von Aktion Mensch kam. „Mein Team und ich freuen uns riesig über die Erweiterung des Fuhrparks und die damit verbundene Entlastung. So können wir auch in Zukunft Klienten im weiteren Umfeld von Würzburg unterstützen.“

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