Hausen

Seniorennachmittag: Interesse an der Vorsorge für das Alter

Gut besucht war ein informativer Seniorennachmittag in der Gemeinde Hausen mit seinen drei Ortsteilen. Hinten von links: Bürgermeister Bernd Schraud, Seniorenkreisleiterin Gertrud Teubert, Ortspfarrer Pater Marcellus Jahnel, Seniorenkreisleiterin Lisbeth Rügemer, Eberhard Nuß und... Foto: Irene Konrad

In allen drei Ortsteilen der Gemeinde Hausen, also in Erbshausen-Sulzwiesen, Hausen und Rieden, gibt es Seniorenkreise. Einmal im Jahr laden die drei Leiterinnen Lisbeth Rügemer, Klara Amrehn und Gertrud Teubert zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein. Diesmal ging es um "die Vorsorge für schlechte Tage", also dann, wenn man im Alltag Hilfe braucht.

Das Interesse an Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung war mit über 50 Interessenten so groß, dass im Hausener Sportheim alle Plätze belegt waren und sogar Stühle herbeigeschafft werden mussten. Vielleicht war auch Landrat Eberhard Nuß ein Zugpferd. Obwohl er den Vortrag nicht als Landrat, sondern als Rechtspfleger hielt.

"Jeder von uns kann durch einen Unfall, durch eine schwere Krankheit oder durch das Alter in die Lage kommen, dass er die Angelegenheiten seines täglichen Lebens nicht mehr selbst regeln kann", verdeutlichte Nuß. Deshalb sollte man sich "in guten Tagen" Fragen stellen wie: "Was wird aus mir, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin? Wer handelt und entscheidet für mich? Wird mein persönlicher Wille noch beachtet?"

Viele Rückfragen seitens der Besucher

Referent Nuß stellte den Unterschied zwischen den einzelnen Vollmachten heraus. Bei der Vorsorgevollmacht wird eine Person des Vertrauens mit der Wahrnehmung der menschlichen Interessen beauftragt. Die Betreuungsverfügung benennt eine Person, die vom Betreuungsgericht beigestellt wird. Die Patientenverfügung legt im schweren Krankheitsfall oder bei einem Unfall fest, was medizinisch gemacht werden soll und was nicht.

Die Seniorinnen und Senioren im Hausener Sportheim stellten viele Rückfragen. Das bewies, dass "die Initiatoren mit dem Thema voll ins Schwarze getroffen haben". Bürgermeister Bernd Schraud und Landrat Nuß bedankten sich bei Klara Amrehn und ihrem Vorbereitungsteam für die Organisation des Treffens.

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