EINSIEDEL/RIEDEN

Sich ungezwungen gegenseitig kennenlernen

Besichtigung: Die Kreisfeuerwehrführung hatte zum Familientag nach Einsiedel, Rieden und Erbshausen eingeladen. In Rieden besichtigte die Gruppe die Heizanlage des Nahwärmewerks. Peter Feser (rechts) erläuterte die Steuerungsanlage der Hackschnitzelheizung. Zu den Zuhörern gehörte auch Kreisbrandrat Heinz Geißler (links).
Besichtigung: Die Kreisfeuerwehrführung hatte zum Familientag nach Einsiedel, Rieden und Erbshausen eingeladen. In Rieden besichtigte die Gruppe die Heizanlage des Nahwärmewerks. Peter Feser (rechts) erläuterte die Steuerungsanlage der Hackschnitzelheizung. Zu den Zuhörern gehörte auch Kreisbrandrat Heinz Geißler (links). Foto: Irene Konrad

(iko) Zu einem Familientag hatte Kreisbrandrat Heinz Geißler aus Güntersleben wieder die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Würzburg eingeladen, um sich gegenseitig kennenzulernen – fern aller Feuerwehrthemen.

Mit der Organisation und Durchführung des Familientages war heuer von den vier Inspektionsgebieten die Inspektion Nord-Ost beauftragt. Kreisbrandinspektor Bruno Kiesel und die Kreisbrandmeister hatten zu einer Führung im Gramschatzer Wald, im Heizhaus des Nahwärmenetzes und im historischen Rathaus in Rieden sowie zu Sport im Kletterwald Einsiedel eingeladen.

Förster Wolfgang Graf erläuterte bei der Waldführung die Ökologie und Ökonomie der Waldbewirtschaftung. Bei einer Buche, die durch Schneelast zur Hälfte abgebrochen war, konnten die Exkursionsteilnehmer deren Geschichte ablesen und erfuhren, dass das Holz für viele Kleintiere eine Behausung wurde und Spechten als Unterschlupf dient. Auch das Thema Klimawandel und Waldumbau kam zur Sprache. Der Leiter des Walderlebniszentrums Einsiedel wies darauf hin, dass eine vernünftige Waldbewirtschaftung äußerst wichtig ist.

Interessant gestaltete sich auch die Besichtigungen in Rieden. Peter Feser, der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft „Energiedorf Rieden“, stellte die gemeinschaftliche Heizanlage vor. Sie versorgt über ein Nahwärmenetz 27 Häuser im Dorf mit Wärme aus einer umweltfreundlichen Hackschnitzelheizung.

Im historischen Rathaus führte Josef Kaiser, der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, durch die Räume und erinnerte an alte Zeiten in Rieden, als das Rathaus Sitz des Centgerichts Eichelberg war, Gottesurteile gefällt wurden und es einen Pranger gab. Heute ist das historische Gebäude eine Stätte der Begegnung und wird vielfältig genutzt.

Krönender Abschluss des Tages war das Drei-Gänge-Menü im Vereinsheim Erbshausen-Sulzwiesen, das der Vorsitzende des örtlichen Feuerwehrvereins Bruno Strobel mit Helfern gekocht hatte und servierte.

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