WÜRZBURG

Siligmüllerbrücke: Geld für Neubau

Nach zwei Tagen intensiver Beratung und vielen, teils langatmigen Diskussionen hat die Stadt einen ausgeglichenen Haushalt, trotz kostenintensiver Zusatzanträge der Parteien und Gruppierungen. Auf der Zielgeraden gelang es in letzter Sekunde, die Netto-Neuverschuldung auf Null herunterzudrücken.
Siligmüllerbrücke
Der Stadtrat einigte sich bei den Haushaltsberatungen auf ein Vorgehen bei der baufälligen Siligmüllerbrücke: Sie wird abgerissen und Gelder für die Planung einer neuen Brücke werden eingestellt. Foto: FOTO N. Schwarzott
Unglaublich: Am Freitag gegen 16.45 Uhr stand die Neuverschuldung, die natürlich über Kredite finanziert werden muss, noch auf 2,15 Millionen Euro. Dann kamen zwei Punkte, die eine Wende einläuteten: Die städtische Deponie Himmelstadt soll geschlossen werden und muss daher komplett aufgefüllt werden. Das sollte nach Vorstellungen von Umweltreferent Wolfgang Kleiner 1,3 Millionen Euro kosten. Doch da machten die Stadträte nicht mit. Nun soll er nach Lösungen zum Nulltarif suchen.
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