WÜRZBURG

Silvester soll ein sicheres Vergnügen sein

Das neue Jahr soll ohne unangenehme Zwischenfälle gefeiert werden. Deshalb richtet die Stadt wie in den vergangenen Jahren eine Sicherheitszone ein. Festung und Residenzplatz werden komplett gesperrt sein.

Verboten sind in Teilen der Innenstadt zwischen 22 Uhr und 2 Uhr Glasflaschen, Gläser sowie Feuerwerkskörper aller Art. Dies gilt für den Bereich von der Alten Mainbrücke bis zum Dom und in den Nebenstraßen. An acht Kontrollstellen werden Menschen eingelassen, das Passieren der Zone mit verbotenen Gegenständen ist nicht möglich.

Erfahrungsgemäß ist der Andrang an den Einlassstellen kurz vor dem Jahreswechsel recht groß, weshalb rechtzeitiges Erscheinen empfohlen wird. Die Stadt stellt 5000 Plastikbecher zum Umfüllen von Getränken bereit, Feuerwerkskörper können nicht abgegeben werden.

Aufgrund der Brandgefahr sollen rund um die Festung Marienberg und die Residenz keine Feuerwerkskörper abgebrannt werden. Die Festung bleibt daher ab 20 Uhr geschlossen. Erstmalig ist auch der Residenzplatz in der Silvesternacht gesperrt und steht ab 20 Uhr nicht als Parkplatz zur Verfügung. Fahrzeuge können aber noch ausfahren.

Als „Silvesternacht-Express“ der WVV fahren fünf Bus- und zwei Straßenbahnlinien ab 20 Uhr bis in die frühen Morgenstunden kostenlos. Der Sonderfahrplan steht im Internet unter www.wvv.de. In der Zeit um Mitternacht pausiert der Straßenbahnverkehr, da die Domstraße voller Menschen sein wird.

Mit zehn einsatzbereiten Rettungswagen wappnen sich Johanniter, das Bayerische Rote Kreuz und die Malteser für medizinische Notfälle. Johanniter-Einsatzleiter Uwe Kinstle appelliert auch an die Mithilfe der Feiernden: „Wenn Personen im Freien liegen, muss der Notruf unter 112 schnell erfolgen und die Person darf nicht alleine gelassen werden.“ Am besten solle man sie mit Jacken, Decken oder Ähnlichem zudecken und in die stabile Seitenlage drehen.

Die Stadtreiniger bitten darum, Flaschen nach dem Feiern aufzuräumen. Scherben können insbesondere bei Schnee und Glätte ein Risiko für Fußgänger, Tiere und Fahrzeuge sein. Auch Rettungsdienste würden deshalb an Silvester immer wieder mit platten Reifen zu kämpfen haben, berichtet Kinstle.

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