Kürnach

Sinnliche Chansons über das Leben und die Liebe

Von links: „Mein kleiner grüner Kaktus...“ verzaubert die Zuhörer und entführt sie in die Welt der Chansons des 20. Jahrhunderts. Im Bild Sängerin Silvia Kirchhof (links), Pianist Achim Hofmann und Tänzerin Carolin Auer.
Von links: „Mein kleiner grüner Kaktus...“ verzaubert die Zuhörer und entführt sie in die Welt der Chansons des 20. Jahrhunderts. Im Bild Sängerin Silvia Kirchhof (links), Pianist Achim Hofmann und Tänzerin Carolin Auer. Foto: Sergej Chernoisikow

Gemeinsam eintauchen in die Welt der Chansons des 20. Jahrhunderts und die Welt der Musik mit allen Sinnen erleben. Dazu lädt das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) Kunstfreunde mit dem Programm „Mein kleiner grüner Kaktus“ erstmals ein. Die Konzertreihe mit Sängerin Silvia Kirchhof, Achim Hofmann am Klavier und Tänzerin Carolin Auer gastiert nach dem Start, am 19. Mai im Alten Rathaus  in Kürnach, auch am 26. Mai in der Kulturbühne Alte Feuerwehr in Gerbrunn sowie am 2. Juni im Gasthaus Rose in Zell, jeweils sonntags, von 15 bis 16.30 Uhr.

Ergänzt wird die Reihe der sogenannten Kulturbrücken in Landkreis Würzburg durch eine Zusatzveranstaltung im Rahmen der bayerischen Demenzwochen am 22. September, ebenfalls um 15 Uhr im Veranstaltungssaal der Seniorenwohnanlage am Hubland.

Die Künstler bringen in dem Programm mit unvergessenen Liedern und Filmmelodien von Zarah Leander über Marlene Dietrich bis hin zu Heinz Rühmann und Hans Albers vielerlei Facetten des Lebens und Liebens auf die Bühne. Dabei greift Carolin Auer tanzend die Stimmungen und Gefühle auf. Gemeinsam verstärken Kirchhofs Alttimbre, begleitet von Hofmanns Pianoklängen, Auers tänzerischen Bewegungen und schillernden Kostümen den Eindruck der altbekannten Gassenhauer zusätzlich und wollen so das Publikum zum Staunen, Lachen und Genießen bringen.

Mit ihrem Konzertangebot greifen die Kulturbrücken Bestrebungen aus dem seniorenpolitischen Gesamtkonzept des Landkreises auf, sind doch darin Angebote zur Freizeit, Begegnung und Kommunikation für besondere Zielgruppen als zentrale Empfehlungen genannt. Im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe gelte das insbesondere auch für die steigende Zahl der an Demenz erkrankten Menschen, erklären Elisabeth Kahr und Tobias Konrad, die für die Kulturbrücken verantwortlich sind. 

Jedes Konzert hole schließlich die Beteiligten aus dem Alltagseinerlei heraus – das gelte für alle Menschen gleichermaßen. „Insofern soll ‚mein kleiner grüner Kaktus‘ zwar ein besonderes Publikum ansprechen und ein besonderes Erlebnis sein, aber zugleich ganz normal wie jedes andere Konzert sein – heiter, frech, sinnlich und besinnlich, so wie das Leben eben ist“, sagt die Künstlerin. Ihre Erfahrung im Umgang mit Demenz, die sie als Klinikclown sammelte, habe bei der Konzeption der Kulturbrücken sehr geholfen.

Eintrittskarten für die Konzerte gibt's direkt bei den Kulturbühnen: KürnacherKulturWerkstatt, Altes Rathaus: Sieglinde Bayerl, Tel.: (09367) 551; Kulturbühne Alte Feuerwehr in Gerbrunn: Tanja Brand, Tel.: (0931) 70280103; Kulturkeller im Gasthaus „Rose“ in Zell: Sabine Pichler, Tel.: (0931) 4687816;  Veranstaltungssaal Seniorenwohnanlage am Hubland in Würzburg: Tobias Konrad, Tel.: (0931) 8044258 oder Elisabeth Kahr Tel.: (0931) 8044221.

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